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Sa

25

Nov

2017

Familienabend

Stimmen zum Abschied von Yvonne

Fr

24

Nov

2017

Familienabend

Impressionen vom Familienabend

Sa

30

Sep

2017

Riedenermärt in Wallisellen

Der MCR singt am Riedenermärt

Fotos von Susanne Fritz

Fotos von Susanne Fritz

Sa

09

Sep

2017

Der Männerchor Rieden im Kandertal

Auf den Spuren Adolf Ogis
AvW 14.9.2017 Bergtour Oeschinensee.pdf
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Sa

08

Jul

2017

Der Männerchor Rieden am Chorfestival in Niederglatt

Das Walliseller Lokalfernsehen TELEVISTA zeigt den Auftritt des Männerchor Rieden am Chorfestival in Niederglatt.

Sa

08

Jul

2017

In Zukunft mehr "Noten-Ungehorsam"?

Männerchor Rieden mit Prädikat "Sehr gut" am Unterländer Chorfestival in Niederglatt ausgezeichnet.

 

Text und Bilder von Alfons Hinder

Artikel vom 20. Juli 2017 im Anzeiger von Wallisellen
von Alfons Hinder
AvW_Nr. 29_Seite 6.pdf
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Do

06

Jul

2017

Promenadenkonzert beim Forsthaus

Bei perfekten Wetterbedingungen pilgerten die Besucher in Scharen zum Promenadenkonzert beim Forsthaus...

Artikel vom 13. Juli 2017 im Anzeiger von Wallisellen
von Thomas Hügli
AvW_Nr. 28_Seite 7.pdf
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Mi

17

Mai

2017

Seniorenausflug

Riedener Sänger besuchen Festungsmuseum

Die Sängersenioren des Männerchors Rieden erlebten am 17. Mai auf ihrem Ausflug ins Festungsmuseum Reuenthal (zwischen Koblenz und Leibstadt) eindrücklich, wie die Soldaten im 2. Weltkrieg in den Bunkern lebten und wie sie einen Grenzübertritt der Deutschen zu verhindern versucht hätten.

 

Text: Reto Mannhart

Fotos: Alfons Hinder

Hinter Bäumen und Sträuchern, gut getarnt und doch mit Sicht auf die Rheinebene, stehen vier Bunker, welche kurz vor dem 2. Weltkrieg in Reuenthal gebaut wurden. 2.30 m dicke Betondecken, schwer armiert, hätten den Beobachtungs- und Geschützsoldaten grösstmöglichen Schutz bei einem Bombenangriff gegeben. Die vier Bunkertürme sind mit einem ausgedehnten Tunnelsystem verbunden, welche sich bis zu 30 m tief im Abhang befindet.

 

Heute ist die Festung im Eigentum des Vereins Militär- und Festungsmuseum Full-Reuenthal. Rund 140 aktive Vereinsmitglieder unterhalten nicht nur die Festung Reuenthal, sondern rund weitere 60 ehemalige militärische Anlagen (Bunker und Panzersperren) längs des Rheins zwischen Basel und dem Bodensee.

 

Im heutigen Ausflugsziel, im Festungsmuseum Reuenthal, sind nebst Original-geschützen und Gewehren viele weitere Kriegsutensilien und sehenswerte Sammlungen im rund 600 m langen Stollensystem und den angegliederten Räumen ausgestellt. Herr Herbert Keller, pensionierter Lehrer ohne grosse militärische Laufbahn, jedoch mit einem Enthusiasmus sondergleichen führte uns durch die Anlage. Er liess uns hautnah fühlen, wie die 90 bis 150 Soldaten beim Bereitschaftsdienst im 2. Weltkrieg in dieser Festung gelebt haben und wie es bei einem Feindangriff in diesem Bunker gewesen wäre. Präzise Voreinstellungen auf besondere Ziele erleichterten den Kanonieren und ihrer Mannschaft, schlagkräftig mit den zwei 7,5 cm-Kanonen mit max. 20 Schuss/Minute und einer Reichweite von 10 km, den Feind zu bekämpfen. Aber auch für einen Nahkampf hätten Eindringlinge gegen die Schnellfeuerwaffen keine Chance gehabt. Selbst Eindringlinge im Eingangsbereich des Bunkers - hätten sie diesen tatsächlich erreicht - hätten über eine raffinierte Öffnung aus dem Innern des Bunkers die plötzlich herrollenden Handgranaten zu spüren bekommen.

 

Dass gerade Reuenthal damals als ein so wichtiger Verteidigungsstandort ausgesucht wurde, erklärt sich mit der grossen flachen Rheinebene, in der heute das Atomkraftwerk Leibstatt steht. Auf deutscher Seite verläuft der Rhein in einem zweiten Wasserlauf. Bis zur Mittelinsel hätten die Angreifer diesen über eine kurze Brücke zum flachen Rheinwasserverlauf erreichen können, welcher mit seinen Untiefen problemlos zu durchqueren gewesen wäre.

 

Nach gut zwei Stunden erreichten die 10 Senioren das Ende des Stollenlabyrinths. Ein ehemaliger Schlafraum wurde zu einer gemütlichen Raststätte umfunktioniert. Aus der angegliederten Küche wurden wir mit feinem Fleischkäse und Kartoffelsalat, liebevoll zubereitet vom Küchenchef Walter Bruderer, verpflegt. Trotz kühler Raumluft, rund 30 m unter der Erde, genossen wir das Essen - und natürlich auch das kühle Müller-Bräu.

 

Im Namen aller Senioren danke ich Kari Fritz für die Organisation dieses Ausflugs. Ein zusätzlicher Dank gebührt ihm auch für die Übernahme der Kosten fürs Essen und die Getränke.

 

Do

26

Jan

2017

Weihnachtsbeleuchtung Wallisellen

Ein Ausschnitt des Artikels im Walliseller Anzeiger vom 26. Januar 2017.

 

 

 Großer Dank an den Männerchor Rieden

 

Die  wohl schönste Beleuchtung weit und breit, sind die festlich geschmückten Bäume am Chilerai. Dazu kommen noch der Katzenkreisel und der Kreisel beim  Doktorhaus, sowie die große Föhre. All diese Arbeiten werden seit Jahren von den singenden Mannen des Männerchors Rieden geleistet. Wenn auch nicht mehr die Jüngsten machen alle diese Arbeit mit großer Freude, denn sie hören schon beim Auf- und Abbau von den vorbeigehenden Passanten viele Worte des Lobes. Die Beleuchtungsnetze und die Netze für die Kreisel müssen nämlich mit großer Sorgfalt und etwas Genauigkeit auf den Bäumen platziert werden. Denn schnell erleiden die Netze, die nebenbei nicht ganz billig sind, Rissschäden. Nach dem Abbau werden alle Beleuchtungen minutiös kontrolliert, und allenfalls repariert. Diese Arbeiten stehen alle unter der Leitung von Werner Müller.

 

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Sa

05

Nov

2016

Räbeliechtli Umzug 2016

Christoph Frei hat uns tolle Bilder unseres Beitrags am Umzug zur Verfügung gestellt. Wir Sänger bedanken uns natürlich herzlich bei Christoph. Nur so nebenbei - wir freuen uns natürlich über jeden neuen Sänger!

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So

25

Sep

2016

Bergwanderung

Der Männerchor Rieden auf Umwegen zur diesjährigen Bergwanderung

Eine nicht alltägliche Überraschung und eine Wanderung im sonnigen Toggenburg durfte der Männerchor Rieden über das Wochenende vom 24./25. September erleben.

Den Umweg machten wir über Bronschhofen in die Wallfahrtskirche Maria Dreibrunnen (ursprünglicher Bau 13. Jh.). In dieser schmucken Barockkirche gaben sich vor 50 Jahren unser Sängerkamerad Alfons Hinder und Berty Eisenring das Ja-Wort. Anlass genug, dem Wunsche des Ehepaars Folge zu leisten und in einer gediegenen Feier zusammen die Goldene Hochzeit zu feiern.

 

Nach einem kurzen Orgelspiel eröffnete der rund 30-köpfige Chor unter der Führung unserer Dirigentin Yvonne Morgenthaler den feierlichen Akt. Nach dem russischen Kirchenlied „Tebje Pojem“ von Dimitri Bortnianski begrüsste Alfons die Gäste und erzählte das Wichtigste über die Wallfahrtskirche. Auch dankte er seiner Ehefrau Berty, die ihn immer unterstützte, speziell während seiner langjährigen Präsidialzeit im Männerchor Rieden.

 

Nach dem zweiten Lied „Sing mit mir ein Halleluja“ bedankte sich der Präsident Albert Brändle bei Alfons für sein grosses Engagement im Riedener Chor, aber auch in den Chorverbänden Bezirke Bülach und Dielsdorf (neu Chorverband Zürcher Unterland), wo er seit 2002 die Chorzeitschrift „Kontakt der tausend Stimmen“ als Redaktor herausgibt. Speziell erinnerte Albert an die fast zweijährige unermüdliche Arbeit von Alfons für die Erstellung der Chronik „150 Jahre Männerchor Rieden“. Er forderte anschliessend Alfons auf, beim nächsten Lied mitzusingen. Für ihn überraschend folgte das Kärntner Volkslied "I hob di gern", was gleichzeitig eine persönliche Hommage an seine Berty war. Nochmals sang der Chor von Alfons gewünschte Lieder, unter anderem den MCR-Spiritual-Hit „Down by the Riverside“ und "Heaven is a wonderful place“.

 

Während des Apéros unter freiem Himmel sang der Chor unter der Leitung des Vizedirigenten Bob Sasek natürlich auch ein paar Lieder, die von Berty gewünscht wurden. Im Pilgerhaus genossen wir gemeinsam ein ausgezeichnetes Mittagessen. Während sich die Nicht-Berggänger mit den übrigen geladenen Gästen zu einer interessanten Besichtigung der Altstadt von Wil aufmachten, verabschiedeten sich die Bergwanderer und traten - für einmal etwas verspätet - die zweitägige Bergtour ins Toggenburg an.

 

Von Alt St. Johann ging es hinauf zum Berggasthaus Sellamatt. Das altbekannte Ritual begann mit dem Zimmerbezug, einem Apéro bei schönstem Wetter im Freien mit anschliessendem, vorzüglich schmeckenden Nachtessen. Es wurde diskutiert, gesungen und gejasst, und allmählich zogen sich die Berggänger in die Schlafkammern zurück und freuten sich auf den eigentlichen Wandertag am Sonntag.

 

Es sind nicht mehr alle die Jüngsten, die Sänger. Gelenkbeschwerden und fehlende Ausdauer sind logische Folgen des Alterns. Reiseleiter Albert Brändle organisierte deshalb drei mögliche Wandervarianten. Schön verteilt ging’s nach dem Frühstück los, nicht bevor aber noch ein Lied gesungen wurde. Ein herrlicher, sonnigwarmer Herbsttag mit Blick auf den Säntis und Umgebung auf der einen Seite und dem Klangweg längs der Flanke des Chäserruggs auf der Wanderseite, war Garant für die Zufriedenheit aller Reiseteilnehmer. Beim Mittagessen dürfte bei dem Einen oder Anderen schöne Erinnerungen an vergangenen Bergwanderungen aufgekommen sein. Eine alte Tradition, Verpflegung aus dem Rucksack, hätte in dieser wunderschönen Bergwelt nicht schöner und erholsamer sein können. In Wildhaus angekommen genossen die 18 Teilnehmer ihr wohlverdientes „Zielbier“.

 

Nur vier Mal umsteigen war zwischen Wildhaus und Wallisellen notwendig, wo wir kurz vor 18.00 Uhr ankamen. Das Wochenende bleibt für alle Teilnehmer in schöner Erinnerung. Dafür bedanken sich die Sängerkollegen bei den Organisatoren Albert und Alfons.

 

Text: Remo Manhart; Fotos: Manfred Hinder und Werner Peter

 

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Sa

10

Sep

2016

100 Jahr Feier Wallisellen-Rieden

Das Walliseller Lokalfernsehen TELEVISTA zeigt das Medley des Männerchor Rieden als Einstieg zum Riedener Fest.

Di

12

Jul

2016

Abdankungsfeier Franz Schnyder

Wir verabschieden uns von unserem Ehrenpräsidenten

Fotos: Daniel Matter

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Do

07

Jul

2016

Besuch Edmonton Swiss Men's Chor

Artikel im Anzeiger von Wallisellen

Artikel von Peter Vontobel
Einges. AvW_7.7.2016.pdf
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Fr

01

Jul

2016

Besuch Edmonton Swiss Men's Chor

Konzert in der Katholischen Kirche

Fotos: Monika Matter

Mi

29

Jun

2016

Besuch Edmonton Swiss Men's Chor

Gemeinsamer Abend

Fotos: Monika und Daniel Matter

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Di

01

Mär

2016

Sänger-Leben, Gesundes Leben, Besser geht’s nicht  Männerchor Rieden:  153. Generalversammlung 

Im Sängerjahr 2015 durfte der Männerchor Rieden einige Erfolge feiern. Das tue so gut, schrieb der Präsident in seinem Jahresbericht. Aber auch die Sänger fühlen sich sehr wohl unter der musikalischen Leitung von Yvonne Morgenthaler.

Trotzdem hat die Krankheitswelle die 153. GV etwas überschattet, mussten sich doch 6 Sänger entschuldigen lassen. Ebenso fehlte die Dirigentin Yvonne Morgenthaler, die sich leider bei einem Sturz die Hand gebrochen hatte. So durfte Präsident Albert Brändle im Seminarraum des Restaurants Doktorhaus 34 Aktiv-Sänger begrüssen.

 

Statistik

 

Dass singen jung erhält, zeigte uns unser Ehrenmitglied Peter Wegmüller. Nach einigen Jahren Absenz hielt er es nicht mehr aus, und singt nun wieder jeden Freitag beim MCR mit. So zählt der Chor dadurch wieder 40 Aktivsänger. Freud und Leid sind leider nahe beieinander. So verstarben im letzten Jahr die beiden engagierten Sänger Peter Bunjes und Jürg Forster.

 

Ohne Freunde und Gönner kann ein Verein nicht existieren, so darf der Chor auch stolz sein auf die rund 280 Passivmitglieder.

 

Rückblick

 

Wie erwähnt durfte der Chor im vergangenen Jahr mit zwei Abendunterhaltungen das Publikum von Wallisellen und Umgebung begeistern. Der Besuch des Schweizerischen  Gesangsfestes in Meiringen wurde zum Höhepunkt und grossen Erfolg.  Der  Chor erzielte das zweitbeste Prädikat  „Sehr gut“.

Ein weiteres Highlight war die Mitwirkung des MCR bei einer  Festwirtschaft  an der Walliseller-Messe.  Starke Kritik  wurde geübt an deren Organisation, da der schlechte Umsatz der diversen Festbeizen, nach Ansicht der Mitglieder, eine Folge der zu hohen Zahl von zugelassenen Angeboten war. Das war leider  ein Wermutstropfen für viele freiwillige Helfer in den Festwirtschaften.

 

Finanzen

 

Dass der Männerchor Rieden seit Jahren auf einer soliden Basis steht, zeigte der Rechnungsabschluss unseres versierten Kassiers René Leuzinger. Ein Sängerfest kostet viel Geld und eine gute musikalische  Leitung ist auch nicht  gratis zu haben. Dank dem grossen Engagement des gesamten Chores  resultierte am Ende  sogar ein kleiner Überschuss.    

 

Wahlen

 

Einmal mehr zeigte sich an der GV,  dass im Vorstand eine gute Truppe mit perfekter Zusammenarbeit am Werk ist. Alle sind wieder angetreten und wurden glanzvoll wiedergewählt. Dass unser Präsident Albert Brändle  auf eine 20- jährige Vorstandstätigkeit zurückblicken darf, davon 14 Jahre als Präsident, merkt man ihm überhaupt nicht an. Er ist voll im Element und mit grossem Engagement dabei. Aber wie bei vielen  traditionellen Vereinen in Wallisellen sind es auch beim Männerchor Rieden die „Alten“ die das Vereinsschiff noch steuern.  Wann erfolgt eine Wachablösung ?  Es hat aber einige neue junge  vielversprechende Sänger die Verantwortung im Chor übernehmen.  das abwechlungsreiche Konzert, das von der K

 

Ehrungen

 

Für seine 35 jährige Sängertätigkeit wurde Jürg Bahnmüller zum Eidgenössischen Veteran ernannt.

 

Ausblick

 

Zum 100-jährigen Jubiläum Rieden-Wallisellen wird der Chor zusammen mit TELEVISTA einen Film mit ausgewählten Liedern machen.

Das Highlight  wird der 3-tägige Besuch des Swiss Edmonton Chores aus Kanada sein, der mit einem gemeinsamen Konzert am Freitag 1. Juli in der Katholischen Kirche enden wird.

 

Zudem wird der Chor im Alterszentrum Wägelwiesen  auftreten.  Das Promenadenkonzert beim Forsthaus sowie der Riedener Märt gehören natürlich auch dazu.  Leider wurde für dieses Jahr das beliebte Preisjassen mit Hinweis auf den zu grossen Aufwand aus dem Programm gekippt, wofür nicht alle Mitglieder Verständnis zeigten.  Es ist aber nicht auszuschliessen, dass es nächstes Jahr wieder durchgeführt wird. Hingegen stimmte der Chor bereits der nächsten Abendunterhaltung im November 2018 einstimmig zu.  

 

Zum Schluss dankte der Präsident allen Anwesenden  für das dem Verein entgegengebrachte Interesse und Vertrauen. Neben Vorstand und Präsident seien es nämlich viele, die das ganze Jahr  enorm viel für den Chor leisten würden, oft ohne grosse Würdigung.  Er sprach ihnen  allen   einen grossen Dank aus und äusserte die Hoffnung dass ihnen die Energie und Arbeit nie ausgehen möge. Ganz nach dem Motto „Sänger-Leben, gesundes Leben -  besser geht’s nicht!“  Kurz nach 23 Uhr begann dann der gemütliche Teil.

JB

 

 

 

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Fr

18

Dez

2015

Weihnachtsessen

Jahresabschluss im Doktorhaus

Walter Gygax hat uns zu einem feinen Essen anlässlich seines 89. Geburtstags ins Doktorhaus eingeladen.

 

Bilder von Daniel Matter 

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So

08

Nov

2015

Preisjassen 2015

Preisjassen 2015

Das beliebte Preisjassen des Männerchors Rieden fand am 7./8. November zum 27. Male statt.  64 Frauen und Männer nahmen trotz schönstem Wetter daran teil. Gespielt wurde 8 x mit zugelostem Partner. Eine Passe bestand aus 4 x Partnerwechsel und ergab also 32 Spiele. Sieger wurde die Person mit der höchsten Punktzahl einer Passe.


Das Jassen hat sich als fixer Anlass für unsere Sänger, Passiv-Mitglieder und Freunde entwickelt. Diese schätzen den Jassanlass dermassen, dass viele am Samstag und Sonntag bis zu 8 x mitjassen. Nicht zuletzt der prächtige Gabentisch bewegt viele, mitzumachen. Wichtig erscheint dem Organisator der Preise, dass diese aus dem Erlös des Jassens gekauft werden. Mit der Zeit haben sich jedoch einige Sponsoren und Freunde ergeben, die dazu beitragen, dass die besten 35 der Rangliste attraktive Preise mit nach Hause nehmen dürfen. Speziell ist in jedem Jahr jeweils der Sonderpreis, der als Überraschung erst an der Rangverkündigung bekannt gegeben wird. Heuer ist der Gewinner Ehrengast am Konzert des Männerchors Rieden mit dem Edmonton Swiss Mens Choir vom 1. Juli 2016.

2015 Ergebnisliste Beste 40
MCR Preisjassen 2015 Gewinner.pdf
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2015 Resultate aller Spiele und Spieler
MCR Preisjassen 2015 Alle Resultate.pdf
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Do

02

Jul

2015

Promenadenkonzert

Promenadenkonzert

Fotos: von Daniel Pfenninger (Alphorngruppe Swissair)

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Sa

20

Jun

2015

Gesangsfest in Meiringen-Hasliberg

Impressionen

Fotos von Monika + Daniel Matter

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Sa

20

Jun

2015

Gesangsfest in Meiringen-Hasliberg

 

 

 

Unter der Anleitung von Yvonne Morgenthaler erhielten die Sänger des MCR am Schweizer Gesangfest in Meiringen für Ihren Vortrag der Lieder:

 

"Das klinget so herrlich" (Mozart)

"Der Gondelfahrer" (Schubert)

"Down by the River Side"


das Prädikat

 

"Sehr Gut"

 


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Sa

28

Mär

2015

Abendunterhaltung Männerchor Rieden-Wallisellen

Die Abendunterhaltungen vom 27. und 28. März im Saal zum Doktorhaus standen unter dem Motto "Hello Again". Bei einem abwechslungsreichen Konzert und einem heiteren Schwank kamen die Besucher voll auf ihre Rechnung


Hommage an Udo Jürgens

Nach dem plötzlichen Tod von Udo Jürgens am 21. Dezember vergangenen Jahres hat die dyna-mische und kreative Dirigentin Yvonne Morgenthaler das Konzert-programm etwas umgestellt. Kurz-fristig hat sie ein Highlight-Medley von Liedern des bekannten und beliebten Wahlschweizers integriert.

Beim Einmarschieren des Chors durch den Saal zum Doktorhaus bleiben die Sänger unvermittelt stehen und begrüssen die Gäste mit dem Lied "Hello Again", das dem Abend ja das Motto geliefert hat. Mit informativen Ansagen führt Peter Vontobel durch das Pro-gramm. Teilweise begleitet am Flügel von Valentina Pfister und am Schlagzeug von Lukas Wedl folgen nach Udo Jürgens Melodien weitere Schlager. Unterbrochen werden diese von Mozarts "Das klinget so herrlich" aus der Zauberflöte, von Schuberts "Der Gondelfahrer" und vom Gospel "Down by the Riverside". Diese drei Kompositionen wird der Chor im Juni am Schweizer Gesangfest in Meiringen den gestrengen Experten vortragen. Zum Howard-Carpendale-Hit-Medley "Hello Again" verkleidet sich der "Ansager" und spricht plötzlich in einem englisch gefärbten wackeligen Hochdeutsch. Auch die Sänger verändern ihr Tenue: Sie zaubern auf der Bühne Schals hervor und lassen die Fliege, die zum eleganten blauen Gilet gehört, verschwinden. Bei verschie-denen bekannten Schlagern und Ohrwürmern lassen sich die begeisterten Zuhörer zum Mitklatschen oder gar zum Mitsingen des Refrains hinreissen.

Ein unterhaltsamer Schwank

Die vereinseigene Theatergruppe lässt es sich auch dieses Mal nicht nehmen, unter der bewährten Leitung des Vereinspräsidenten Albert Brändle, einen Einakter einzustudieren. Die sechs Theaterspielerinnen und -spieler bringen mit dem Schwank "Keiner wie Rainer" viele Lacher und gelöste Heiterkeit in den Saal. Wie so oft wird die vertrackte Situation schlussendlich diesmal sogar mit einer Kirschtorte versüsst aufgeklärt.

Die zahlreich erschienenen Besucher, aber auch die Protagonisten, sind glücklich und zufrieden mit dem tadellos verlaufenen, gemütlichen Abend.

Text Alfons Hinder 


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So

28

Dez

2014

Tradition am Ende des Jahres

Gottesdienst im Alterszentrum

Es ist mittlerweile schon fast Tradition: Am letzten Sonntag im Jahr erfreut der Männerchor Rieden-Wallisellen die Bewohner des Alterszentrums Wallisellen mit ihrem Gesang während des Evangelischen Gottesdienstes.

Fotos: Susanne Fritz

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Sa

22

Nov

2014

Familienabend


Seit gegrüsst ihr lieben Gäste
Begrüssungslied des 2. Tenors mit ein paar Anekdoten aus dem Jubiläumsjahr.
Seid gegrüsst.pdf
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Fotos von Alfons Hinder und Susanne Fritz

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So

16

Nov

2014

Jassmeisterschaften 2014

Ergebnisliste 2014
In der Liste sind alle Ergebnisse beider Tage enthalten.
2014 MCR Jassmeisterschaft.pdf
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Mi

29

Okt

2014

Allerheiligen 2014

Der Männerchor Rieden ehrt seine verstorbenen Sängerkameraden

Einer langjährigen Tradition folgend, besuchen und ehren die Senioren des Männerchors Rieden alljährlich kurz vor Allerheiligen ihre verstorbenen Sängerkameraden am Grab.

Eine kleine Gruppe aus der Sängerfamilie bastelt mit Zweigen, Zapfen und anderweitigen Dekorationsmaterialien wunderschöne Grabgestecke. In diesem Jahr sind es 27 Arrangements, welche auf den Friedhöfen von Wallisellen und je eines in Adliswil und Schwamendingen auf die Gräber von lieben Sängerkameraden gelegt werden. Eine Kerze in einem über dem Gesteck aufgehängten Laternchen symbolisiert - wenigstens für kurze Zeit - das ewige Licht.


Für die Ehrerweisung an die verstorbenen Kameraden besammeln sich am 29. Oktober fast zwei Dutzend Sänger, Sängerfrauen und Witfrauen auf dem Friedhof Wallisellen. Während eines Rundganges werden alle Gräber unser verstorbenen Sänger besucht. Jeder verharrt einen Moment in Stille. Erinnerungen an gemeinsam verlebte Stunden kommen auf. Mit einem vom Seniorenobmann gesprochenen Gebet und einem Lied wird die von allen sehr geschätzte Tradition auf dem Friedhof beendet.


Sicher ganz im Sinne der Verstorbenen findet der Abschluss dieses Anlasses im Bistro des Altersheim Wägelwiesen statt. Bei einem kleinen Imbiss und regen Gesprächen finden wir vom besinnlichen tiefgehenden Anlass wieder in den Alltag zurück.


Seniorenobmann Remo Manhart

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So

07

Sep

2014

Ein Reisebericht von Remo Manhart

Bergwanderung 2014 des Männerchor Rieden


Zwei sonnige, milde Tage begleiteten uns

ins Gebiet der Kleinberge, oberhalb Flums.
Nach einem durchnässten Sommer allgemein
war Petrus für einmal gutgesinnt und voll dabei.

Dreiundzwanzig Mannen, etwas jung und etwas älter

machen sich auf mit Rucksack und Behälter

zur Bergwanderung zweitausendundvierzehn.

Dies ist das Jahr und nicht etwa die Bergeshöh’n.


Pünktlich um 12.15 begrüssen die Reiseleiter

Walter und Remo ihre Sängerbegleiter.

Schnell sind die Billette verteilt, jedem das richtige:

GA, Halbtax oder anderes. Dann aber einsteigen, bitte.


Vorbei an zwei Seen reist die Gruppe im Gespräch

bis zur Ankunft in Flums, es ist noch nicht spät.

Dann geht’s weiter, per Fahrt oder mit wandern

zur Talstation Saxli, der Sesselbahn nach Schönhalde.


Schnell ein Bier oder auch etwas anders Flüssig’,

denn gemäss Walters Programm geht’s nun per Füssig
zur Käserei, unweit der Schönhalde, hinauf.
Es war nicht streng, keiner verlor den Schnauf.


Interessantes übers Käsern wurde sodann erzählt

zu schnell verging die Zeit mit Worten, gut gewählt.
Käser Remo führte dann zu Tisch für eine Runde.
Natürlich gab’s Getränke mit Käse - wen wundert’s?


Dies aber ist noch nicht alles, worüber ich gern berichte.

Der mundende Apéro, auf den wir ungern hätten verzichtet
hat gespendet Albert Brändle, unser MCR-Präsident
Grund: Sein Geburtstag ist just an diesem Tag präsent.


Die Überraschung ist Walter und Albert gelungen
zum Dank dafür haben wir natürlich auch gesungen
bevor es „heimwärts“ wieder zum Gasthaus ging
wo Zimmerbezug und Frischmachen war das Ziel.


Noch ein paar Lieder, ein Jass oder ein Schwatz
bis zum Aufruf: „Es ist gedeckt, nehmt bitte Platz“.

Aufgenommen von unseren Sinnen, Nase, Auge und Zunge,
es war absolut Spitze - keiner hatte danach noch Hunger.


Was da zu sehen war am Büffet, reich gedeckt und gerichtet
Salatvariationen, Rindshohrücken und Gemüsegerichte
auch für „Halbvegetarier“ wurde mit Pouletbrüstchen gedacht
und zum Dessert, eine Augenweide, der frische Fruchtsalat.


Es wäre absolut ein Novum früh in die Haia zu geh’n
auch stand auf dem Programm: Morgen nicht früh aufsteh’n.
so geniessen wir den Abend bei Witz, Spiel und Gesang
es dauerte sehr lange bis das erste Geschnarcht erklang.


Sonntagmorgen, ausgeruht und zufrieden mit dem Bett
erscheint einer nach dem andern zum Frühstücksbuffet.
Dann aber: Rucksack packen, zum Dank ein paar Lieder
und ab geht’s – „nehmt den Stock, bewegt Eure Glieder!“


Was sind schon gute fünf Kilometer, mehrheitlich fallend
vorbei über Bäche, durch Wälder und Wiesen von Alpen
schwatzend, vor sich her pfeifend oder ganz einfach still
erreichen alle den dunkelblauen Chapfensee, das Tagesziel.


Kein grosser Hunger meldet sich nach dem Spaziergang.
Und doch, aus den Rucksäcken erscheint trotzdem allerhand.

Oder, wer unbedingt etwas erleichtert wollte wandern
verpflegte sich am nahen Kiosk mit Food ab der Stange.


Nicht alle, doch die „noch-nicht-müde“ beschlossen sodann
einen Rundgang um den Chapfensee als Verdauungsgang.
Knappe zwei Kilometer, keine halbe Stunde ist vergangen
waren sie immer noch frohgelaunt, nicht müde, die Mannen.


Die Heimkehr, dies ist schnell erzählt, es war halt ein Muss.
Nach Sargans fuhr uns Reisespezialist Brunner mit dem Bus.

von wo aus, und wie immer mit pünktlicher Tradition
uns die SBB brachte via Zürich zur Wallisellen-Station.


Was bleibt noch zu berichten über die zwei sonnigen Tage?
Eigentlich nur dies: Wer nicht dabei war - schade.

So geht zu Ende eine Reise, ganz dem Jahresprogramm getreu,
mit der berechtigten Hoffnung, sich auf weitere Reise zu freu’n.


Text: Remo Manhart

Bilder: Alfons Hinder

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Do

03

Jul

2014

Blasmusik, Alphornklänge und Männerstimmen - das traditionelle Promenadenkonzert feierte seine 30. Auflage

Beschwingt in die Sommerzeit

Rund dreihundert Besucher genossen letzten Donnerstag bei idealen äusseren Bedingungen die musikalischen Darbietungen der musizierenden Walliseller Vereine am Waldrand beim Forsthaus.

 

So lässt sich ein lauer Sommerabend geniessen: Beim Forsthaus im Dreispitz waren die Festbänke gut gefüllt, für ausreichend Verpflegung und Tranksame war ebenfalls gesorgt und so konnte man den musikalischen Darbietungen des Musikvereins Eintracht, der Jugendmusik, der Alphorngruppe Swissair und des Männerchors Rieden in geselliger und entspannter Atmosphäre lauschen. Shuttlebusse vom Gemeindehaus zum Forsthaus und nach dem Konzert wieder zurück sorgten für den reibungslosen Personentransport. Kurz: die Jubiläumsausgabe des Promenadenkonzerts war ein rundum gelungenes Stelldichein.

 

Laut der im letzten Jahr erschienenen Jubiläumschronik des Männerchors Rieden wird zwar schon 1919 erstmals ein Platzkonzert mit Beteiligung von Männerchor und «Eintracht» erwähnt. Zum regelmässigen Event gereichte es dem Anlass aber erst 1984, als Männerchor und Jugendmusik gemeinsam ein Konzert veranstalteten. Dabei entstand die Idee, die vereinsinterne Schlussfeier der Jugendmusik vor den Sommerferien beim Gemeindehaus zu einem Promenadenkonzert für die Bevölkerung zu erweitern. Bereits im gleichen Jahr wurde erstmals ein solcher Anlass auf dem Gemeindehausplatz organisiert, bei welchem auch die «Eintracht» mitwirkte. 1985 dislozierte das Promenadenkonzert auf den Pausenplatz des Alpenschulhauses und mauserte sich dort fortan zu einem Dorftest vor den Sommerferien. Im neuen Jahrtausend wollte dann plötzlich das Wetter nicht mehr richtig mitspielen: Nach vier meteorologisch bedingten Ausfällen wurde 2009 der beliebte Konzertabend zum Forsthaus verlegt. Dort hat man die Möglichkeit, weiterhin unter freiem Himmel zu musizieren oder bei Regen, Blitz und Donner in die geräumige Halle ausweichen zu können. Seit dem Umzug an den Waldrand wirkt auch die Alphorngruppe Swissair im bewährten Ensemble mit.

 

Markus Lorbe, Anzeiger von Wallisellen

 

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Sa

28

Jun

2014

"Jubiläumsreise" des Frauenchors Dietlikon und des Männerchors Rieden

Erlebnisreiche Chorreise ins Berner Oberland

Dank der gleichen Dirigentin, Yvonne Morgenthaler, haben der Männerchor Rieden-Wallisellen (150 Jahre), der Frauenchor Dietlikon (125 Jahre) und der Frauenchor Ried-Gibswil (50 Jahre) im vergangenen Jahr an allen drei Standorten gemeinsam ein Jubiläumskonzert gegeben. Als Abschluss von dieser erfreulichen Zusammenarbeit haben der Dietliker und der Riedner Chor am 28. Juni eine "Jubiläumsreise" unternommen, und zwar ins Berner Oberland.

Eine Schar aufgestellter Sängerinnen des Frauenchors werden um Punkt 6.45 Uhr bei der Badi Dietlikon vom Chauffeur Bruno des Heiniger Car-Unternehmens Uster in Empfang genommen. Erste Station ist das Gemeindehaus Wallisellen, wo sich die Sänger des Männerchors Rieden zu uns gesellen. Bei „noch“ Sonnenschein und - trotz früher Stunde - schon angeregten Gesprächen fahren wir auf der Autobahn Richtung Oensingen. Erster Halt mit Kaffee und Gipfeli auf der Terasse des Café Knaus, wo wir die wärmenden Sonnenstrahlen geniessen. Weiter geht die Fahrt auf der A1 Richtung Kirchberg, wo wir den ersten fantastischen Blick auf Eiger Mönch und Jungfrau erhaschen.

 

Wir kommen pünktlich um 10.00 Uhr in Thun an. Die 42 mitgereisten Sängerinnen und Sänger werden auf die drei Führerinnen für den Stadtrundgang aufgeteilt. Unsere Stadtführerin erklärt unserer Gruppe, wie wir nun die Stadt "erobern", verteilt Stadtpläne und startet strammen Schrittes zum ersten Erklärungspunkt - zum neu gestalteten Bahnhofplatz. Sie erzählt Interessantes über Thun, und alle lauschen gespannt.....

 

Thun wird als "Tor zum Berner Oberland" bezeichnet. Die Stadt liegt am Ausfluss der Aare aus dem Thunersee, ist die grösste Garnisonstadt der Schweizer Armee und die elftgrösste Stadt der Schweiz. Die Agglomeration Thun umfasst etwa 90'000 Einwohner. Der historische Stadtkern liegt nicht direkt am Thunersee, sondern etwa einen Kilometer davon entfernt an der Aare. Die Innenstadt besteht aus dem Schlossberg, der Unterstadt, der Oberen Hauptgasse und dem Bälliz. Auf dem Schlossberg stehen das Schloss und die Stadtkirche. Das Bälliz ist eine Insel zwischen den beiden Aare-Abflüssen aus dem Thunersee. Seit 1988 ist das Bälliz eine Fussgängerzone. Heute ist es nicht nur die wichtigste Einkaufs- und Marktgasse der Stadt, sondern auch die kulturelle Insel sowie eine beliebte Flaniermeile.

 

Entstehung als regionales Marktzentrum

Im 16. Jahrhundert blühten in Thun das Handwerk und die Wirtschaft. Die Stadt wurde zu einem regionalen Marktzentrum. Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt kontinuierlich weiter und es erfolgten erste Versuche zur Einführung von Industrie. Thun blieb aber stets nur ein regionales Wirtschaftszentrum. 1641 begannen die Bauernunruhen, der sogenannte Thunerkrieg. Nach dem Einmarsch der Franzosen, zur Zeit der Helvetik, war Thun Hauptstadt des von 1798 bis 1802 existierenden Kantons Oberland. 1714 wurde die Kander in den Thunersee geleitet, um das Gebiet um Allmendingen vor Überschwemmungen zu schützen. Nicht zuletzt dadurch erhielt aber die Stadt Thun bei lang andauernden Niederschlägen periodisch Überschwemmungen. 2009 wurde ein 1,1 km langer Entlastungsstollen mit einem Durchmesser von 5,5 m in Betrieb genommen, mit welchem der Seespiegel um 40 cm herabgesetzt werden kann und so das Hochwasserrisiko reduziert.

 

Thun als Tourismusdestination und Militärstadt

Anfangs des 19. Jahrhunderts begann durch das Aufkommen des Fremdenverkehrs und mit der Eröffnung der Eidgenössischen Militärschule 1819 eine neue Epoche. Mit dem Bau von Hotels und Pensionen und der Eröffnung der Dampfschifffahrt auf dem Thunersee 1835, wurde Thun zu einem bedeutenden Touristenort. 1859 wurde Thun ans Eisenbahnnetz angeschlossen. Der Industrielle Gustav Selve eröffnete 1895 in Thun eine Fabrik zur Herstellung von Munitionsnäpfchen...

 

Das stimmungsvolle Licht der Sonne lässt uns einen wunderbaren Tag erleben. Während wir durch die alte Holzbrücke mit Wasserschleusen, dem Quai entlang, auf den Schlossberg schlendern, erfahren wir immer mehr von der geschichtsträchtigen Stadt, die diesen Sommer ihr 750-jähriges Bestehen feiert. Deshalb ist sie auch überall mit Fahnen und schönen Blumen geschmückt. Vom Schlossberg, mit fantastischer Sicht über die ganze Stadt, gehen wir 100 Stufen hinab auf den Rathausplatz. Die Thuner flanieren, kaufen Gemüse oder halten einen Schwatz auf dem Markt. Es ist sehr friedlich und man möchte einfach nur geniessen und sich treiben lassen... Aber...unser Terminplan weist darauf hin, dass das Schiff nach Spiez um 11.40 Uhr abfährt... Also spazieren wir noch durch die sehenswerte Hauptgasse, über die Mühlebrücke zum Waisenhausplatz. Unsere kompetente Führerin verabschiedet sich hier offiziell von uns, begleitet uns aber noch bis zur Schiffstation, wo wir auch gleich in die neue „MS Berner Oberland“ einsteigen können.

 

Das wunderschöne Schiff bietet uns in der ersten Klasse auf dem Oberdeck eine phänomenale Aussicht. Das Lachen, die interessanten Gespräche oder das Entzücken über die schöne Landschaft verraten, dass alle zufrieden sind. Wir fahren gemächlich durch den Kanal Richtung Hünibach. Auf halbem Weg öffnet sich der ganze See, und das Schloss Schadau verzückt so manche Sängerin und so manchen Sänger - ein absolutes Highlight von einem Schloss, umrahmt von einer wunderschönen Gartenanlage. Hilterfingen, Oberhofen, Gunten sind die nächsten Anlegestellen, bevor die "MS Berner Oberland" über den See nach Spiez fährt. Dort erwartet uns Bruno mit dem Car, um nach Aeschiried in die Chemihütte zu fahren.

 

Nun wird es ein bisschen ländlich, sehr ländlich - mit vielen Fliegen, aber mit einer überwältigenden Aussicht auf den ganzen Thunersee mit Niederhorn und einen Teil des Brienzersees. Das Wetter ist immer noch okey, aber die grauen Wolken kommen näher. Alle haben Hunger und warten im Glaspavillon auf ihre Getränke und den bestellten Fitnessteller mit Salat und Poulet oder Steak mit Gemüse und feinen Gewürzpommes. Wenn's ruhig wird im Speisesaal, dann ist auch der Gaumen zufrieden. Es ist ruhig ☺ ! Nach dem grossen Fitnessteller haben einige noch Platz für einen Oberländer Dessert: Meringues mit Nidle und Glace oder anderes Feines. Wenn schon so viele Sänger unterwegs sind, muss auch gesungen werden. Der Männerchor gibt zwei rassige Lieder zum Besten, gefolgt vom Frauenchor unter der gleichen Leitung, der ebenfalls mit zwei Liedern die Zuhörer verwöhnt.

 

15.00 Uhr. Es fängt an, leicht zu regnen. 15.45 Abfahrt mit dem Car Richtung Interlaken, Brienz, über den Brünig zum Hotel Belvoir in Sachseln, wo wir gemäss Programm einen Kaffee- und Zvierihalt machen. Der Halt entpuppt sich aber als „Bierhalt“, denn 90% der Reisegruppe hat einen "Bierdurst". Die Sonne lacht wieder, so dass der Anblick von der Terrasse auf den Sarnersee doppelt schön ist. Abfahrt Richtung Luzern-Zürich. 18.23 Uhr. WM-Resultat 1:0 für Brasilien gegen Chile. Auch das ist nun für Einzelne spannend. Sie (nicht nur die Männer) halten sich online auf dem Laufenden, was in Brasilien passiert. 18.45 Uhr Stand 1:1.

 

19.30 Uhr. Wir sind in Wallisellen angedockt. Wir bedanken uns herzlich beim Chauffeur für die exzellente Fahrweise und bei der Dirigentin Yvonne Morgenthaler für die perfekte Organisation der wunderschönen Chorreise. Der Männerchor durfte sich schnell vom Frauenchor verabschieden, um ja die Endphase des Spiels Brasilien gegen Chile nicht zu verpassen. Es könnte gar noch ein spannendes Penalty-Schiessen geben! Wenige Minuten später sind auch die Sängerinnen des Frauenchors wieder gut und zufrieden in Dietlikon.

 

Eliane Baumann, Frauenchor Dietlikon

(Fotos: Daniel Matter)

 

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Mi

14

Mai

2014

Die Senioren des Männerchor Rieden unterwegs ins Tessin

Besuch der Neat-Baustelle

Dieses Jahr organisierte der Seniorenobmann der Riedner Sänger, Remo Manhart, den traditionellen Ausflug ins Tessin zum NEAT-Südportal.

 

Bilder von Alfons Hinder

Für 22 Sänger und Gäste hiess es am 14. Mai früh aufzustehen. Schon um 6.15 Uhr erwartete der Reiseleiter seine Gruppe am Bahnhof Wallisellen. Über Zürich, durch die schöne Innerschweiz und den heute noch längsten Bahntunnel der Schweiz gelangten wir nach Biasca zur Besichtigung der NEAT-Baustelle.

 

Unser Zug führte leider weder einen Speisewagen noch ein „Büffet-Wägeli“ mit, weshalb es auf der rund 2½-stündigen Bahnreise keinen Kaffee mit „Gipfeli“ gab. Überdies reisten wir in einem etwas älteren Wagenmodell. Könnte es vielleicht sein, dass die SBB mit einer vandalierenden Gruppe rechnete? Zu Unrecht: Der Wagen war in Biasca noch so sauber und unbeschädigt, wie ihn die fröhliche Gruppe bestiegen hatte!

 

Im Ausstellungs-Pavillon in Pollegio, dem ersten Tagesziel, wurde uns der vermisste dafür wohltuende Kaffee samt „Gipfeli“ aufgetischt. Gut gestärkt und voller Interesse lauschten wir den äusserst interessanten Details, die hinter dem Bau des riesigen Jahrhundert-Bauwerks, dem 57 km langen Gotthardbasistunnel, stehen. Mit spektakulären Bildern wurden die lebhaft vorgetragenen Fakten und Episoden über die Entstehung des längsten Tunnels der Welt untermauert, der 2016 dem Betrieb übergeben wird. Im Ausstellungsraum konnten wir anschliessend die sehr interessanten Projekt- und Bauphasen bis zum heutigen Zeitpunkt aufgrund von Modellen und Filmen verfolgen. Heute werden bereits auf einem Drittel der Tunnelstrecke Fahrtests durchgeführt. Einmal alles fertig, rollen die Züge mit bis zu 250 km/h durch den Basistunnel, jede Richtung in einer separaten „Röhre“. Auch wenn die beiden Tunnels zusammen „nur“ rund 115 km messen, mussten - zusammen mit allen Verbindungs- und Sicherheitsstollen sowie dieverse Zugängen - rund 150 km „Tunnelröhren“ ausgebrochen werden. Anschliessend besichtigten wir zwischen Biasca und Osogna noch die, wo sich die Hochgeschwindigkeitsstrecke mit der heutigen Bahnlinie sich vereinigt.

 

Nach kurzer Fahrt und einem kleinen Fussmarsch erreichten wir das Grotto Lino da Nelly, das idyllisch im Kastanienwald am Eingang zum Bleniotal eingebettet ist. Das wohlverdiente Mittagessen – ein typisch italienisches Menü mit „Insalata“, wer wollte ein „Piatto Ticinese“, dann „Polenta con Brasato“ und zum Dessert ein feines „Gelato con Caffè“ und ??? Mit ein paar Liedern bedankten wir uns beim Wirtepaar Nelly und Domenico Biasca für die Gastfreundschaft.

 

Zufrieden traten wir auf dem gleichen Weg die Heimreise an. „Gschpröchle und Jasse“ waren angesagt. Der Reiseleiter hatte eigens für diese Gelegenheit in Leichtbauweise einen zusammenklappbaren und transportablen Jasstisch konstruiert. So flogen die Leventina und das Urnerland im Nu an uns vorbei.

 

Keine zwölf Stunden waren wir unterwegs. Am Bahnhof Wallisellen verabschiedeten wir uns mit dem Gefühl, einen schönen und interessanten Tag erlebt zu haben.

 

Remo Manhart, Seniorenobmann

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Fr

07

Feb

2014

Nach dem Jubiläum zurück in den Alltag

Männerchor Rieden: 151. Generalversammlung

Nach dem reich befrachteten Terminkalender im Jahr 2013 mit drei Konzerten, Galaabend und CD-Aufnahme sowie Veröffentlichung der MCR-Chronik rüstet sich der Männerchor Rieden für die nächsten Grossanlässe im Jahr 2015: die öffentliche Abendunterhaltung und das eidgenössische Sängerfest in Meiringen.

Beinahe vollzählig erschien der Chor zur GV. Präsident Albert Brändle konnte 37 Sänger und zwei nicht singende Ehrenmitglieder sowie Gemeinderat Jürg Niederhauser begrüssen. Lediglich zwei Sänger sowie die Revisorin Corinne Remund liessen sich entschuldigen.

Jubiläumsjahr 2013

Albert Brändle dankt dem Jubiläums-OK-Leiter Jürg Bahnmüller
Albert Brändle dankt dem Jubiläums-OK-Leiter Jürg Bahnmüller

Das verflossene Vereinsjahr stand natürlich ganz klar im Zeichen des 150-Jahr Jubiläums des Vereins. Der Kontakt zur Bevölkerung konnte im 2013 sowohl beim Jubiläumskonzert, wie auch beim Familienanlass beim Forsthaus erneut eindrücklich gepflegt werden. An dieser Stelle sei dem OK für die Jubiläumsanlässe unter Leitung von Jürg Bahnmüller nochmals herzlich gedankt.

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Di

31

Dez

2013

Rückblick aufs Jubiläumsjahr

Jahresberichte 2013

Unser Präsident und unsere Dirigentin haben sehr spannende und interessante Berichte über unser Jubiläumsjahr geschrieben. Sie sind sehr für die Lektüre zu empfehlen :-).

Jahresbericht des Präsidenten
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Jahresbericht der Dirigentin
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Fr

20

Dez

2013

Weihnachten im Doktorhaus

Walter Gygax feiert seinen 87. Geburtstag

Anlässlich seines 87. Geburtstages hat uns Walti einmal mehr zu einem feinen Essen im Doktorhaus eingeladen und sich darüber gefreut, dass dies wohl wieder die am besten besuchte Chorprobe des Jahres war. Das war sie aber leider nicht ganz, denn einige Personen mussten krankheitshalber passen. Trotzdem war es ein sehr schöner und gediegener Anlass wie die folgenden Bilder zeigen.

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So

10

Nov

2013

Jubiläumspreisjassen - 25 Jahre

Am Wochenende vom 9./10. November wurde das Preisjassen zum 25-mal durchgeführt. Jürg Bahnmüller hat das allseits beliebte Preisjassen1988 ins Leben gerufen und all die Jahre als OK Chef mit seiner Frau Vreni organsiert und umsichtig durch die Jassrunden geführt sowie für das kulinarische Wohl gesorgt. Für die neuen Räumlichkeiten im Bürgli Mitte fanden Publikum und Personal nur lobende Worte. In diesem Jahr sorgte der KGVZ zusammen mit dem MCR für Speis und Trank.

Nach der letzten Jassrunde bedankt sich der Präsident beim abtretenden OK für ihren nimmermüden Einsatz zugunsten des MCR. Als Dankeschön überreichte er ihnen einen Gutschein vom Doktorhaus und einen Blumenstrauss. Vor dem Apero, der von Fritz Baumgartner Wychäller Unteriberg gespendet wurde, umrahmte der Chor die kleine Feier mit ein paar Liedern. Für die die Preisverteilung war wie in den vergangen Jahren durch das OK ein reichlich bestückter Gabentisch vorbereitet. J. Bahnmüller legte grossen Wert darauf, dass vom ersten bis zum fünfunddreissigsten Platz Jedermann/Frau einen Preis auslesen konnte.

 

Mit einem letzten Umtrunk endete ein schöner Anlass. Wir alle hoffen, dass J. Bahnmüller einen Nachfolger findet, sodass das traditionelle Preisjassen noch viele Jahre erhalten bleibt. Vielen Dank Jürg und Vreni für den jahrelangen Einsatz.

 

Bericht von Werner Peter

Ergebnisliste Preisjassen 2013
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Fr

01

Nov

2013

Seniorentradition im November - Totenehrung

Eine wunderbare Tradition der Senioren  im November, ist die Ehrung verstorbener Sänger auf dem Friedhof Wallisellen.  Auf einem Rundgang gedenken wir jedem Sänger, und halten einen Moment „inne“. Dabei erinnern wir uns an viele schöne und erlebnisreiche Momente, an das aktive Sängerleben des Verstorbenen.  Ein Sängerleben kann man nicht einfach vergessen, da bleiben zu viele schöne Erinnerungen und Begebenheiten zurück. Es ist schön, dass man sich solche Momente, jährlich beim traditionellen Rundgang nochmals durch den Kopf gehen lassen darf.

Mit dabei sind auch Witfrauen der Sänger, die diese Tradition sehr schätzen. Wie schnell hat man einen lieben treuen Menschen aus dem Gedächtnis verloren. Das ist beim Männerchor Rieden mit Bestimmtheit nicht der Fall. Die Totenehrumng jeweils am 1. November ruft vieles immer wieder in Erinnerung und das soll hoffentlich noch Jahre so bleiben.
Vielen Dank unserem Senioren-Chef Remo Manhart der diesen Anlass jeweils  mit viel Gefühl und Hingabe organisiert.  Eine tatsächlich nicht immer leichte Aufgabe.

Jürg Bahnmüller                                                                                                 

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Sa

05

Okt

2013

Zivil-Trauung von Monika und Daniel Matter

Als Präsident vom MCR möchte ich meine Freude zum Ausdruck bringen als ich die Botschaft Eurer Vermählung bekam. Für einen Männerchor ist das ein seltenes Ereignis und wir freuen uns jetzt schon auf die kirchliche Hochzeit im nächsten Jahr. Jetzt möchte ich einfach Gratulieren, es heisst doch so schön:

 

"Zusammen durch die Welt zu gehen ist schöner, als allein zu stehen. Und sich darauf das Wort zu geben ist wohl

das Schönste im Leben."

 

Der Chor wird Euch im nächsten Sommer bei der kirchlichen Hochzeit mit einigen Liedern begleiten. Im Namen vom ganzen Chor wünsche ich Euch viel Glück, eine lange goldige Zukunft, mit viel Freude und einer Liebe die ewig hält.Ich bedanke mich ganz herzlich für die Einladung zum Apéro und möchte Euch noch ein Zitat aus Jamaika mit auf den Weg geben:

 

„Bevor Du heiratest, halte beide Augen offen, doch hinterher drücke eines zu.“

Albert Brändle

Präsident MCR

 

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Sa

28

Sep

2013

Toller Abschluss und Hoffnung auf Nachwuchs

Der Männerchor mit den Siegern im Harassenstapeln: Marc Wegmüller, Naomi Brüsch und Vanessa Debrunner
Der Männerchor mit den Siegern im Harassenstapeln: Marc Wegmüller, Naomi Brüsch und Vanessa Debrunner

Anlässlich des vergangenen Riedener-Märt’s vom 28. September durfte der Männerchor Rieden mit Kurzauftritten an drei verschiedenen Standorten das Publikum erfreuen. Bei dieser Gelegenheit konnte mit der Preisverteilung für das Harassenklettern der Abschluss des Familien-Anlasses vom Sonntag 25. August gefeiert werden.

Beim erfolgreichen Spiel hatten 28 Kinder bzw. Jugendliche versucht möglichst viele Harasse aufzutürmen ohne abzustürzen. 8 Kinder schufen die Maximalzahl von 15 Harassen. So wurde die Rangliste nach dem Alter erstellt. Dadurch erreichten zwei 8 jährige Mädchen ex-aequo den ersten Platz nämlich Naomi Brüsch und Vanessa Debrunner, beide aus Wallisellen. OK-Präsident Jürg Bahnmüller durfte beiden glücklichen Siegerinnen je ein Goldvreneli überreichen, eines gesponsert von der Raiffeisen-Bank Wallisellen, das zweite vom Männerchor Rieden. Im dritten Rang klassierte sich der um ein Jahr ältere Marc Wegmüller. Auch er wohnt in Wallisellen und durfte eine grosse Sporttasche in Empfang nehmen.

 

In der Rückblende dürfen wir den gelungenen Familien-Anlass als Erfolg betrachten. Alle konnten mit Freude das Engagement der Jungen an den Spielen feststellen. So muss dem Männerchor Rieden nicht bange werden in der Zukunft, der Nachwuchs wird sich bestimmt früher oder später einstellen. Die Hoffnung stirbt da immer zuletzt.

 

Somit ist das Jubiläumsjahr abgeschlossen. Die Sänger mit ihren Angehörigen und Freunden haben 2013 viele schöne intensive und prachtvolle Stunden erlebt. Ein Jubiläum dass diesen 150 Jahren alle Ehre machte. Zuletzt bleibt nochmals allen zu danken, die uns dabei geholfen haben. Allen voran unseren Gönnern und Sponsoren. Ohne diese wäre so ein Jubiläumsjahr durchzuführen praktisch undenkbar. Schön dass der Chor auch der Bevölkerung von Wallisellen einiges bieten konnte, und wir hoffen dass wir die Einwohnerinnen und Einwohner auch in den nächsten 150 Jahren noch oft mit unserem Gesang erfreuen dürfen.

 

 

Jürg Bahnmüller

 

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Mo

26

Aug

2013

Ausstellung, Familienanlass mit Gottesdienst und CD-Taufe

Der Artikel erscheint im "Kontakt der 1000 Stimmen" erscheint in der Ausgabe 3/2013.

Ausstellung, Familienanlass mit Gottesdienst und CD-Taufe
Dankeschön des Männerchors Rieden an die Bevölkerung
Ausstellung Oek. Gottesdienst Familiena
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So

25

Aug

2013

Vernissage + Familienanlass

Ein paar Eindrücke von der Vernissage der Ausstellung im Ortsmuseum und vom Familienanlass im Forsthaus.

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Do

27

Jun

2013

Singen, Reisen und gut Speisen

Männerchor Rieden auf Jubiläumsreise

 

Der zweitälteste Walliseller Verein feiert bekanntlich dieses Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde mit den Sängerfrauen eine viertägige Reise ins Elsass  unternommen, sehr gut organisiert von Bea und Markus Hunger.

 

Die Dirigentin des Vereins, Yvonne Morgenthaler sowie 30 Sänger, 25 Sängerfrauen und 3 Gäste schauten der Reise erwartungsfroh entgegen. Schon beim Kaffeehalt im Restaurant Dreiländerblick in Weil am Rhein erhielt man einen ersten Eindruck über die Grösse der Rheinebene, welche bei Basel die Schweiz, Deutschland und Frankreich berührt. Das Elsass ist die  kleinste Region in Frankreich mit nur zwei Departements (Haut-Rhin und Bas-Rhin), gelegen zwischen dem Rhein und den Vogesen. Die Region misst gerademal 190km von Nord nach Süd und 50km von Ost nach West.

Der Besitz des Elsass wechselte ständig zwischen Deutschland und Frankreich.  Seit 925 war es Teil des Herzogtums Schwaben, im 17.Jahrhundert wurde es durch Frankreich erobert, dann gehörte es von 1871 - 1918 zum Reichsland Elsass-Lothringen (Deutsches Reich), bevor es dann endgültig französisches Territorium wurde. Das Elsass verfügt über einige weltbekannte kulinarische Spezialitäten wie z.B. Spargeln, Sauerkraut, Flammkuchen, Kougelhopf und den Weisswein. Das erste Ziel des Chors im Elsass war das Städtchen Kaysersberg, ein pittoresker Ort inmitten der Weinberge, der romantischer nicht sein könnte. Kaysersberg ist auch der Geburtsort des Theologen, Musikers, Arzt und Philosophen Albert Schweitzer.

Bei der Fahrt durchs ländliche Elsass konnte in Gunsbach im Vallee du Munster die Herstellung des bekannten Munsterkäses im Maison du Fromage beobachtet werden. Das Domizil des Chors während der Reise war Strassburg, das Zentrum des Elsass. Strassburg ist bekanntlich Sitz des Europarats, des Europa-Parlaments und des Eurpäischen Gerichtshofs. Strassburg verfügt über eine wunderschöne Altstadt mit dem malerischsten Teil "Petite France". Im Zentrum ragt der Turm der majestätischen Kathedrale, aus Sandstein gebaut, in den Himmel. Mit seinen 142m Höhe war der Turm bis 1874 das höchste Gebäude Europas. Auf einer Bootsfahrt auf der Ill rund um die Innenstadt konnten die wunderschönen Fassaden der Altstadthäuser vom Wasser aus bestaunt werden.Das Restaurant "Zuem Strissel" ist die älteste "Winstub" von Strassburg aus  dem Jahre 1385 und unbedingt einen Besuch wert.

 

Natürlich durfte auch ein Besuch des meist besuchten Pilgerorts im Elsass nicht fehlen: das Kloster St.Odile, das nach kurvenreicher Fahrt durch den Wald auf den 763m hohen Mont St.Odile schliesslich erreicht wurde. Das Kloster ist wunderschön auf einem Hügel gelegen und bietet einen herrlichen Ausblick auf das Elsass und die Rheinebene. Es wurde zu Ehren der heiligen Odilie im 7.Jahrhundert als Frauenkloster errichtet. Ursprünglich ein Franziskanerkloster, gehört es heute zum Konvent der Schwestern vom heiligen Kreuz. Es wird aktuell noch von 4 Nonnen bewohnt. Am Fusse des Klosterhügels liegt das Dorf Obernai, bei dem sich fast alles auf die Dorfmitte konzentriert: die Kirche, die Synagoge, der Brunnen das Rathaus. Und auch am Dorfplatz ist die "Halle aux Bles", das ehemalige Kornhaus - heute ein gediegenes Restaurant.

Das Städtchen Colmar ist ein Muss auf jeder Elsass-Reise ! Es liegt ziemlich zentral: nach bei Basel und Strassburg, zwischen dem Rhein und den Vogesen. Kunst und Geschichte sind hier allgegenwärtig. Der wohl berühmteste Kunstgegenstand ist zweifellos der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald im Unterlinden Museum. Der Bildhauser Auguste Bartholdi, der Erbauer der Freiheitsstatue in New York, stammte aus Colmar. Zu seinen Ehren steht auf einem Strassenkreisel in Colmar eine originalgetreue Nachahmung der Statue.

Colmar besitzt eine wunderschöne Altstadt mit vielen malerischen Gässchen und Riegelhäusern sowie dekorativen Wirtshaus-Schildern. Die Elsässer Weinstrasse ist insgesamt 170km lang und führt von Marlenheim bis Thann, immer durch Weinberge und Winzerdörfer am Fuss der Vogesen entlang. An dieser Route liegt auch das Dörfchen Barr, wo der Chor eine bekannte Weinkellerei besuchte. Nach dem Besuch des Weinkellers und des Weinmuseums ging`s dann zur Sache: die berühmten Elsässer Weine durften degustiert werden ! 80% der Produktion der Weine im Elsass sind Weissweine und nur gerade 20% sind Rotweine. Die bekanntesten Weissweine sind dabei der Pinot gris, der Pinot blanc, der Riesling und natürlich der Gewürztraminer, der König der Elsässer Weine. Selbstverständlich wurden im Degustationslokal auch noch ein paar Weinlieder zum besten gegeben.

        

Der musikalische Höhepunkt der Jubiläumsreise folgte dann am letzten Tag, an dem der Männerchor Rieden den Gotttesdienst in der Kirche St.Thomas in Strassburg mit vier Liedern begleiten durfte: Tebje Pojem, Vater unser, Ode an Gott und Dankgebet. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1196 und ist die evangelische Hauptkirche der Region. Sie  besitzt zwei bekannte Orgeln auf denen so berühmte Leute wie Wolfgang Amadeus Mozart und Albert Schweitzer schon spielten. Nach dem musikalischen, folgte dann auch noch der kulinarische Abschluss der Reise im Gourmet-Restaurant "Aux armes  de France" in Ammerschwihr, wo Gault Millau-Koch Philippe Gärtner für den Chor kochte. Bei herrlichem Wetter und mit vielen Eindrücken kehrte der Chor dann wieder nach Walisellen zurück.

 

Nach den Feierlichkeiten und dem Jubiläumskonzert im März möchten wir nun unsere Jubiläumsfeierlichkeiten mit der ganzen Bevölkerung von Wallisellen fortsetzen. Am Samstag, 24.August eröffnen wir musikalisch mit einer Vernissage die Sonderausstellung im Ortsmuseum Walllisellen. Am Sonntag, 25.August dabei zu sein ist fast ein "Muss". In der Schnitzelscheune beim Forsthaus Dreispitz werden wir nach dem oekumenischen Gottesdienst um 10.00h am Morgen unseren Jugendlichen und Kindern einiges bieten können. Bei diversen Spielen können diese ihren Mut und ihre Geschicklichkeit ausprobieren. Erwachsene können sich dann zwischenzeitlich in der Festwirtschaft bei Musik und Tanz bestens unterhalten.

Wir freuen uns auf Sie.

Peter Vontobel    

 

   

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So

21

Apr

2013

Jubiläumskonzert in Wald

Viele schöne Eindrücke von unserem Konzert in der Reformierten Kirche Wald. (Fotos: Monika Bender)

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So

24

Mär

2013

Gut gelaunt Geburtstag gefeiert

In Festlaune: Aus voller Kehle singen die rund 40 Stimmen des Männerchors Rieden nach dem Takt von Dirigentin Yvonne Morgenthaler.
In Festlaune: Aus voller Kehle singen die rund 40 Stimmen des Männerchors Rieden nach dem Takt von Dirigentin Yvonne Morgenthaler.

Der Männerchor Rieden feiert sein 150-jähriges Bestehen mit einer Gala und einem Konzertabend.

 

[Mit freundlicher Genehmigung: Anzeiger von Wallisellen, Johanna Wedl] 

 

Mit einem abwechslungsreichen Galaabend und einem bunten Konzert hat der Männerchor Rieden am vergangenen Wochenende sein 150-Jahr-Jubiläum gefeiert. Die Sänger hoffen, durch solche Anlässen auch Nachwuchs zu rekrutieren.

«Der Männerchor Rieden ist ein Musterknabe unter den Walliseller Vereinen.» Dieses grosse Lob erhielten die rund vierzig Sänger am vergangenen Wochenende an ihrem Jubiläumsanlass von Thomas Eckereder, Präsident IG Walliseller Vereine. Der Verein sei mutig, traditionell und modern, betonte Eckereder in seinem Grusswort am Samstagabend an einem Galadinner im Doktorhaussaal. Tatsächlich hätten sich «die Sängerknaben wacker geschlagen», sagte Gemeinderätin Linda Camenisch, welche die Glückwünsche der Gemeinde zum 150. Geburtstag des Vereines überbrachte. Eines habe sich in all den Jahren nicht geändert, betonte Männerchor-Präsident Albert Brändle. «Es ist noch immer so, dass rund zwei Drittel unserer Mitglieder graue Haare haben.»

 

Bedauerlicherweise stelle er aber fest, dass es je länger je schwieriger werde, Sänger zu rekrutieren. Selbst ein noch so grosses Inserat bringe keinen einzigen Mann, sagte Brändle. «Man muss die Leute praktisch vor ihrer Haustüre abholen.» In persönlichen Gesprächen versuche er, beispielsweise an Konzerten Interessierte von einer Mitgliedschaft zu überzeugen. Der Männerchor gehe bewusst neue Wege in der Literatur, etwa indem englische Lieder ins Repertoire aufgenommen würden. Man könne eine «zweite Karriere» bieten, führte Brände weiter aus und spielte damit auf jene Mitglieder an, die aus Altersgründen aus dem FC Wallisellen austraten und sich seither im Männerchor engagieren. Brändle wünscht sich, dass der Bestand immer um die 40 Sänger betrage, also so viele Mitglieder zählt wie aktuell.

 

Neue Vereinsfahne geweiht

Feierlicher Moment: Die neue Vereinsfahne wird enthüllt.
Feierlicher Moment: Die neue Vereinsfahne wird enthüllt.

Es sei schön zu sehen, wie viel Freude man im hohen Alter von 150 Jahren noch habe, sagte Vereinsmitglied und Jubiläums-OK-Präsident Jürg Bahnmüller. Bereits die Gründerväter hätten nach dem Motto von Ludwig van Beethoven gelebt, dass «Musik höhere Offenbarung ist als alle Weisheit und Philosophie.» Prompt wurde Bahnmüller für diese gelungene Rede belohnt. Moderator Ruedi Bruhin bezeichnete ihn nämlich als «hübschen Burschen».

 

Bruhin selbst bewies sich das ganze Wochenende als äusserst charmanter, professioneller und witziger Moderator. Ihm blieben nur wenige Pausen, in denen die Musical- und Schlagersängerin Rahel Tarelli das Publikum musikalisch unterhielt. Für den Höhepunkt des Samstagabends, die Weihe der neuen Vereinsfahne, gab Bruhin das Zepter weiter an Sänger und Vizedirigenten Remo Manhart. Dieser hatte für die Enthüllung der Fahne eigens ein Lied komponiert und dirigierte dieses auch.

 

Erstmals ist eine Frau der Chef

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Sa

23

Mär

2013

150 Jahre MCR - Gala-Abend

Viele Gäste, tolle Stimmung, schöne Fahnenweihe. Hier ein paar Stimmungsbilder. Ein ausführlicher Bericht folgt später.

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Do

14

Mär

2013

Die neue Vereinsfahne ist da!

Die Fahnenkommission nimmt die neue Vereinsfahne bei der Heimgartner AG entgegen.

 

Am Nachmittag des 14. März reiste unsere Fahnenkommission nach Wil SG, um die neue Fahne in Empfang zu nehmen. Was sie vorher nur am Computer oder auf Papier gesehen haben, konnten sie nun vor Ort in aller Pracht anschauen.

Feierlich wird die neue Fahne von unserem Fahnenträger Markus Hunger enthüllt.

Kari Fritz (der Präsident der Kommission) und Markus bestaunen das Werk...

... und strahlen um die Wette!

Wow, das erste Mal die neue Fahne in der Hand! Wahrlich ein Höhepunkt in der Karriere eines Fahnenträgers!

 

In Gedanken ist er wohl schon bei der Fahnenweihe, welche 10 Tage später stattfinden wird.

 

Dann wird die neue Fahne in voller Grösse und Farbe entrollt und allen gezeigt werden!

 

Wir freuen uns sehr darauf :-)

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Sa

09

Feb

2013

150. Generalversammlung

Im Jubiläumsjahr auf Kurs
Im Jubiläumsjahr auf Kurs

Ein Jahresprogramm geprägt von diversen Jubiläumsveranstaltungen wie Konzerte, Fahnenweihe, Gemeindeanlass, Jubiläumsreise um nur einige Höhepunkte zu nennen prägten die 150. Generalversammlung des Männerchors Rieden vom Samstag 9. Febr. im Fojer im Saal zum Doktorhaus.

Beinahe vollzählig waren die Sänger erschienen. Schon zum Apéro herrschte bereits eine fröhliche Stimmung. Präsident Albert Brändle entbot den Willkomm an alle. Besonders begrüsste er Jürg Niederhauser als Vertreter des Gemeinderates, Thomas Eckereder als Vertreter der IG Wallisellen, Helena Barmettler als Präsidentin des Frauenchor Dietlikon sowie eine Delegation des befreundeten Kaninchen- und Geflügelzüchtervereins. Als Revisorin und Vertreter des VVW waren Corinne und Urs Remund anwesend. Lediglich ein Sänger musste sich entschuldigen lassen. So waren 39 Aktiv-Sänger plus die Ehrenmitglieder Peter Wegmüller, Fritz Stüssi und 9 Passivmitglieder anwesend.

Das vergangene Vereinsjahr war vor allem geprägt durch den Besuch des Bezirksgesangsfestes Bülach in Eglisau. Dieses Fest umschrieb unsere Dirigentin Yvonne Morgenthaler in ihrem Jahresbericht wie folgt: „ Unser Highlight war der Auftritt am Gesangsfest in Eglisau am 8.9.2012. Selber war ich innerlich richtig ruhig, als wir dann doch ALLE endlich in der Kirche waren. …..euer Auftritt zusammen mit den Headwood Singers und unserem Pianisten Christoph Küderli wurde ein Megaerfolg, welchen ich Euch so sehr gönne und den ihr auch verdient habt durch fleissiges Proben, zu Hause üben und auswendig lernen.“ Neben vielen gemütlichen Stunden, sei es bei Konzerten oder andern Anlässen in der Gemeinde, musste der Chor aber auch von zwei beliebten und langjährigen Sängern Abschied nehmen. Koni Hug mit 31 und Fritz Michel mit 55 Aktivjahren.

 

Ehrungen und neuer Sänger
Ehrungen und neuer Sänger

Neuer Sänger und Ehrungen

 

Wiederum durfte der Chor mit Hans Leiser einen neuen Sänger aufnehmen, welcher seit gut einem halben Jahr aktiv und engagiert im 1. Tenor mitsingt. Unter das Traktandum Ernennungen fallen auch Ehrungen für langjährige Mitglieder. So durfte der Präsident im Jubiläumsjahr gleich vier Sängern die Ehrenmitgliedschaft überreichen: Jürg Forster, Werner Bögli, Günter Bischof und Karl Fritz, alle singen zwischen 14 und 25 Jahren im Chor und haben sich durch aussergewöhnliche Arbeiten verdient gemacht. Aber auch andere Sänger halten dem MCR seit Jahren die Treue. So singt Emil Landert - wenn es geht kommt er immer noch in die Proben - seit 62 Jahren im Chor. Und weitere unermüdliche und engagierte Sänger halten dem MCR stets die Treue: Peter Adam und Remo Manhart seit 45 Jahren und unser Präsident Albert Brändle seit 40 Jahren. Das sind Zahlen, auf die man stolz sein darf und in der heutigen hektischen Zeit fast nicht mehr zu erreichen sind. Alle wurden mit einem Blumenstrauss geehrt. Auch der Probenbesuch war sehr erfreulich. So hatten zwei Sänger 0 Absenzen und drei Sänger lediglich eine Absenz.

 

Wahlen und gute Zahlen

 

Im Vorstand gab es keine Änderungen. Die zu wählenden Vorstandsmitglieder Vizepräsident Remo Manhart, Sekretär Paul Ries und Kassier René Leuzinger hängen alle 2 weitere Jahre an. Zu erwähnen wäre einmal mehr, dass der gesamte Vorstand hervorragende Arbeit leistet, und für alle Sänger darf es eine Freude sein, einem solch guten Verein anzugehören. Nach 30 Jahren als Vizedirigent hat Remo Manhart seinen Rücktritt per 31.12.2013 eingereicht. Der Chor ist nun gefordert, einen geeigneten Nachfolger zu suchen und zu finden.

Die perfekt präsentierte Jahresrechnung verfasst vom Kassier René Leuzinger zeigt auch, wie sehr der MCR nach wie vor auf das Wohlwollen der Bevölkerung angewiesen ist. Nebst der Unterstützung unserer treuen Gönnern und den rund 250 Passivmitglieder ist immer noch die Papiersammlung unsere wichtigste finanzielle Einnahmequelle. Als neuen Revisor wurde Hanspeter Menzi gewählt.

Jürg Bahnmüller orientierte noch kurz über die Finanzen im Jubiläumsjahr. Er zeigte ich sehr zufrieden über das Wohlwollen vieler Firmen und privaten Personen in Wallisellen. So sei es wunderbar etwas zu organisieren im Dorfe, wovon Sänger und Bevölkerung in gleichem Masse von den bevorstehenden Jubiläumsveranstaltungen sicher profitieren werden.

 

Jahresprogramm mit Jubiläum 150 Jahre

 

OK-Präsident Jürg Bahnmüller orientiert über die Arbeiten des OKs. Das grosse Jubiläumskonzert zusammen mit dem Frauenchor Dietlikon und Frauenchor Ried Gibswil findet am Sonntag 24. März um 17.00 im Saal zum Doktorhaus statt. Über dieses Konzert werden wir später in einem separaten Artikel berichten. Am Gala-Abend für geladene Gäste werden wir zum 4. Mal eine neue Vereinsfahne enthüllen dürfen und als zweiter Höhepunkt die eigens zu diesem Jubiläum verfasste Chronik präsentieren.

Die Jubiläumsreise führt die Sänger mit Angehörigen im Juni in’s Elsass. Im Ortsmuseum wird am Samstag 24. August eine separate Ausstellung 150 Jahre Männerchor Rieden eröffnet. Für die Bevölkerung von Wallisellen werden wir am Sonntag 25. August einen Grossanlass organisieren, beginnend mit einem ökumenischen Gottesdienst. Anschliessend gibt es diverse Spiele speziell für die Kinder, als auch Rösslifahrten durch den Hardwald, und einem musikalischen Ständli der Jugendmusik Wallisellen. Noch nicht verraten möchte der Chor hingegen ein Highlight an diesem Tag; lassen Sie sich einfach überraschen. Aber nicht nur an den verschiedenen Jubiläumsfeiern dürfen Sie mit uns rechnen. Auch sonst hat der Chor ein ausgewogenes Jahresprogramm zusammengestellt. So werden wir am beliebten Promenadenkonzert am 4. Juli und auch am Riedenermärt 28. September präsent sein. Ein Ständli im Altersheim Wägelwiesen ist ebenfalls auf dem Programm. Auch das beliebte Preisjassen erfährt ein Jubiläum: Es wird zum 25. Male am Wochenende vom 9./10. November durchgeführt.

Nach der GV wurden alle Anwesenden mit einem sehr mundenden Nachtessen aus der Doktorhaus-Küche verwöhnt. Aber mit einer Überraschung konnte unser OK Präsident zum Abschluss noch aufwarten. Show-Komiker Hardy Live unterhielt die Anwesenden in 2 Blöcken mit Sprüchen, Geschichten, Gaudi und Witzen, so dass keine Auge trocken blieb. Eine denkwürdige 150. Jubiläums-GV fand somit ein würdiges Ende. Anschliessend kam dann der Small Talk. Wann der letzte Sänger nach Hause ging, hat der Schreibende nicht mitbekommen.

Liebe Leserinnen und Leser, sie sehen der Männerchor Rieden ist wie eingangs erwähnt voll auf Kurs mit den vielen Veranstaltungen und freut sich, zusammen mit Ihnen das Jubiläumsjahr zu feiern.

 

Jürg Bahnmüller

 

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Fr

21

Dez

2012

Weihnachtsessen im Doktorhaus

Walter Gygax hat uns zu seinem 86. Geburtstag einmal mehr in seiner grosszügigen Art zu einem feinen Nachtessen ins Doktorhaus eingeladen. Vielen herzlichen Dank!

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Sa

08

Dez

2012

Familienabend

Die ersten Gäste und die Organisatoren trafen sich bereits um 17:00 Uhr im Foyer des Doktorhaussaals. Alle waren gespannt, was sich der 1. Tenor unter dem Motto „Vorfreude“ für diesen Abend ausgedacht hatte. Es herrschte bereits eine gute Stimmung.

Als Apéro wurde uns von Hanspeter Menzi eigener Nürensdorfer Schaumwein, Mineralwasser und Orangensaft ausgeschenkt (Danke Hanspeter). Die Frauen des 1. Tenors haben uns dazu mit Lachs oder Schinken oder Cantadou gefüllte “Ofechüechli“ und Cherrytomaten mit Mozzarella sowie schöne Teller mit Parmesan zubereitet.

 

Die schönen Gestecke von Herrmann Kammerlander hat er uns gleich noch spendiert (Danke Hermi).

Zur Saalöffnung wurden wir von Paul Haller mit dezenter Musik verwöhnt.

 

Um 18:15 Uhr begrüsste unser Präsident die anwesenden Gäste, Sängerfrauen und Sänger mit einem Gedicht. Danach kam eine tänzerische Einlage unseres neu gegründeten Can-Can Ensembles (Bob, Dani, Andi, Bugi und Heinz). Beatrice Fawer hat die etwas steifen Sängerknaben nach hartem Training zu einer tollen Tanzgruppe (Girl-Group) geformt.

 

Nach einem feinen Nüsslisalat mit Ei wurde uns von der Doktorhauscrew eine Kürbissuppe mit Ingwer serviert.

Mit den Liedern „Das Mädchen Kätchen“, „Ich wollt ich wär ein Huhn“, beide mit unseren Gästen von den Head Wood Singers, „La Montanara“, „Abendlied“ und „Freunde das ist Musik“, konnte der MCR unter der Leitung von Yvonne Morgentaler und der Klavierbegleitung von Yuki sein Können unter Beweis stellen.

 

Als Hauptgang wurde uns ein feines Kalbsvoressen mit Kartoffelstock serviert.

Die 55-ste OK–Sitzung für das Jubiläumsfest „150 Jahre MCR“ wurde vor allem für Jürg Bahnmüller eine Überraschung. Der amüsante Sketch von Günter Bischof sorgte bei den Zuhörern für herzhafte Lacher.

 

Ein feines Dessert- und Käse-Buffet gab es vor dem Besuch des Samichlauses, der uns ein paar lustige Episoden aus dem zu Ende gehenden Jahr erzählte. Auch durfte natürlich das Dankeschön für die geleisteten Arbeiten während des Jahres nicht fehlen.

 

Als Abschluss des Abends war dann nochmals der 1. Tenor mit der Schwizerörgeli-Begleitung von Heinz Fawer an der Reihe, mit dem selbst getexteten Lied von Günter Bischof und Hanspeter Menzi.

 

Für viele war dann Feierabend, aber es gab doch ein paar Unentwegte, die sich trotz Papiersammlung, Probe und Familienabend nicht davon abhalten liessen, bis 2:00 Uhr zu bleiben.

Für uns war es ein gelungener Abend („es isch dr Plousch gsi“), wir hoffen, auch für alle Teilnehmer.

 

Für den 1. Tenor: Günter & Heinz

 

So

11

Nov

2012

Preisjassen 2012

Auch dieses Jahr durften wir sehr viele, eifrige Spieler an unserem Preisjassen begrüssen und in den Pausen mit Speis und Trank bewirten. Wir bedanken uns bei allen Besuchern recht herzlich.

Gewinner der Jassmeisterschaft 2012
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Ergebnisliste aller Spiele
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Sa

29

Sep

2012

Riedenermärt 2012

Trotz schlechtem Wetter durften wir viele Freunde des Männerchors am diesjährigen Riedenermärt begrüssen und bewirten. Wir danken allen für den Besuch und hoffen, dass auch unsere Vorträge bei Regen ein wenig Sonnenschein in die Herzen aller Zuhörer dringen liess. Impressionen findet Ihr in Kürze auf der Webseite der Organisation.

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Sa

08

Sep

2012

Ohne Fleiss kein Preis - Der Männerchor Rieden-Wallisellen glänzte in Eglisau

Der Chorverband Bezirk Bülach ermöglicht alle zwei Jahre ein friedliches Wettsingen unter den Chören. Bei strahlendem Wetter trafen sich 38 Chöre im sauber herausgeputzten Land-städtchen Eglisau am Rhein.

Der kühl-feuchte Morgen versprach ein strahlender Herbsttag zu werden. Frohgemut und vorschriftsgemäss gekleidet verschoben wir uns per ÖV an des Rheines Ufer nach Eglisau. Eingebettet in steile Rebhänge, mittendrin der Rhein und das mittelalterlich Städtchen, eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch.

 

Ein Anlass dieser Grösse muss minutiös geplant sein und die Zeiten eingehalten werden. So galt es für den MCR um 09.55 zum Einsingen anzutreten. Einsingen ist für den Sänger, was für den Sportler das Aufwärmen, Dehnen und Einlaufen ist, und deshalb wird diese halbe Stunde auch ernsthaft genutzt. Vortrag 10.40 in der Kirche, erstmals ohne jegliche Notenblätter, vor erwartungsvollem Publikum und zwei sehr kritischen Experten. Mit dem romantischen „Mädchen Kätchen“ zeigten wir uns von der lieblichen Seite. Um einiges rasanter kam der Vortrag „Ich wollt, ich wär ein Huhn“ daher, ein bekannter Song der Comedian Harmonists. Der Versuch, die Darbietung choreographisch zu ergänzen, kam sehr gut an. Dabei unterstützten uns die Head Wood Singers als tanzende Hühner.

 

Dann kam die Stunde der Wahrheit: 12.00 Antreten des ganzen Chors zum Expertengespräch. Mäuschenstill war’s im dichtgedrängten Saal, als der gestrenge Herr Experte uns die Leviten verlass. Recht hatte er. Was hatte unsere Dirigentin Yvonne Morgenthaler seit Wochen versucht in unsere Köpfe zu bringen? Lockere, fröhliche Gesichter, Aussprache, Endungen, Text, Atmung, Körperspannung. Nun wissen alle, wie viel Arbeit und Disziplin zur Bestnote erforderlich sind. Fleiss und Ausdauer haben sich ausbezahlt. Für unsere Darbietungen erhielten wir die zweithöchste Auszeichnung: sehr gut.

 

Nach der Arbeit das Vergnügen. Die Organisatoren des Sängerbundes Eglisau scheuten keine Mühe, den Gästen alles zu bieten, was Sängerherzen erfreuen. In gemütlichen Beizli im Dorf und am Ufer des Rheins konnte man sich verweilen. Und immer wieder waren Lieder aus Sängerkehlen zu hören. Auch für ein Flanieren durch den Eglisauer-Märt war genügend Zeit vorhanden, bevor zum offiziellen Apèro eingeladen wurde. Ein absoluter Hit war die eigens für das Fest vom Pontonierverein erstellte Fähre mit drei Pontonierboote, welches den ganzen Tag ohne Unterbruch die Gäste über den Rhein schifften. Allerdings leisteten sich die Ponto-niere den Luxus, die Boote mit zwei Heckmotoren zu bewegen, ansonsten sie mit „stacheln und rudern“ den grossen Ansturm sicher nicht hätten bewältigen können.

 

Noch während dem Apéro besammelten sich die Fahnenträger zum Fahnenmarsch über die Rheinbrücke. Dort, in einer Reihe aufgestellt, begrüssten sie schwenkend die Fahne des gast-gebenden Chores Sängerbund Eglisau, welche per Schiff rheinabwärts in Richtung Brücke fuhr. An dieser Stelle vielleicht der einzige „Wermutstropfen“ an diesem sonnigen und fröhlichen Tag. Nebst der mit wenigen Fahnen bereits beschmückten Rheinbrücke war dies der einzige Moment, wo überhaupt festliche Fahnen zu sehen waren. Fahnenbeschmückte Strassen, Häuser und Gärten sind nicht nur Boten eines freudigen Ereignisses sondern sind auch wehende Willkommenszeichen an die Gäste und Bewohner.

 

Auch an einem Sängerfest sind Grussbotschaften unumgänglich. Zuerst aber wurde den verstorbenen Kameraden gedacht. Mit bewegten Worten liess Ursula Leuenberger vom Bezirks-vorstand noch einmal an jene Sängerinnen und Sänger erinnern, welche seit dem letzten Gesangsfest verstorben sind. Mit dem besinnlichen romanischen Lied „Salid sper la frossa“ umrahmte der Gastchor aus Laax diese feierlichen Minuten.

 

Ein immer schöner Moment ist auch die Ehrung der Sängerinnen und Sänger, welche 50 und mehr Jahre dem Gesang treu geblieben sind. Auch im Männerchor Rieden durfte unser Ehrenpräsident Franz Schnyder diese Ehre entgegen nehmen. Herzliche Gratulation.

 

Gespannt waren alle Besucher auch auf das Resümee der Chefexpertin Vreni Winzeler. „Singen macht Spass“, mit diesen Worten und einem einfachen, vor Ort eingeübten Kanon, verwandelte sie das ganze Festzelt in einen grossen Chor. Mit ihren meistens leicht zugedrückten Augen unter ihren hellblonden Haaren und dem immer fröhlichen Gesichtsausdruck hat sie schnell alle Anwesenden in ihren Bann genommen. Ein grosses Lob erteilte sie allen Chören, ob diese die Bestnote erreichten oder für einmal nicht den besten Tag hatten. Wichtig sei, die Worte und Empfehlungen des Experten fürs nächste Mal in die Tat umzusetzen.

 

Mit einem grossen Dank an die Organisatoren, aber auch an die Sängerinnen und Sänger, welche mit ihren Darbietungen das diesjährige Chorfestival Eglisau 2012 zu einem erinne-rungsreichen Tag machten, schloss Bezirkspräsident Albert Brändle (auch einer aus dem Riedenerchor) offiziell das Sängerfest, was aber absolut nicht den Tatsachen entsprach, ging doch die gute Stimmung noch bis tief in die Nacht hinein weiter.

 

Und schon sind die Gedanken des Männerchors Rieden aufs nächste grosse Fest fokussiert. 2013 feiern wir das 150-jährige Jubiläum mit einem grossartigen Konzert am Sonntag, 24. März und einem Familienanlass für ganz Wallisellen am 25. August. Reservieren Sie sich heute schon diese Daten.

 

Remo Manhart + Peter Adam

 

Erinnerungen an dieses schöne Fest sind hier zu finden.

 

Eglisau - Video Erinnerungen
Huhn.mp4
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Do

05

Jul

2012

Das Promenadenkonzert 2012 in Wallisellen unter Dach

Traditionsgemäss findet vor den Sommerferien das Promenadenkon-zert des Männerchors Rieden, des Musikvereins Eintracht, der Jugend-musik Wallisellen und (ab 2009) der Alphorngruppe Swissair beim Forst-haus Dreispitz statt.

Am 5. Juli mussten wir zum zweiten Mal die Schlechtwettervariante nutzen – nämlich in die „Schnitzelhalle“ ausweichen. Rund zwei Stunden musizierten und sangen die Musikvereine und die Alphorngruppe, während die Zuhörer sich bei Speis und Trank gütlich tun konnten. Jürg Bahnmüller führte durch das vielseitige und attraktive Programm und gab u.a. auch einen Abriss über die Geschichte dieses Promenadenkonzerts: „Nach dem gemeinsamen, gelungenen Konzert des Männerchors Rieden und der Jugendmusik im März 1984 entstand bei den beiden Präsidenten die Idee, die Schlussfeier der Jugendmusik mit Konzert für die Angehörigen von Anfang Juli zu erweitern und gemeinsam ein Promenadenkonzert durchzuführen. Bereits im gleichen Jahr fand erstmals ein solcher Anlass für die Bevölkerung auf dem Gemeindehausplatz statt, bei welchem auch der Musikverein Eintracht mitwirkte. Nach der zweiten Durchführung wurde wegen dem nicht optimalen Standort (u.a. störender Fluglärm) der Anlass auf den Pausenplatz des Alpenschulhauses verlegt, der sich in jeder Beziehung besser eignete. Nach vier wetterbedingten Ausfällen ab dem Jahr 2000 wurde 2009 das beim Publikum sehr beliebte Promenadenkonzert zum Forsthaus Dreispitz verlegt.“ - Eine ideale Lösung, da bei schlechtem Wetter - wie dieses Jahr - in die „Schnitzelhalle“ ausgewichen werden kann.

Alfons Hinder

 

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So

24

Jun

2012

Ausflug des Männerchor Rieden entlang des grössten Sees im Waadtländer Jura und Besuch der berühmten Grotten von Vallorbe

„Wenn Sänger reisen lacht der Himmel“, denn das Wochenende vom 23./24. Juni hätte nicht idealer sein können. Organisiert haben die diesjährige Wanderung unsere beiden Sängerkameraden Willi Dubach und Peter Vontobel. 21 Sänger und ein Gast fanden sich am frühen Samstagmorgen am Bahnhof ein und wurden gleich mit der Fahrkarte und den notwendigen Informationen bedient. Ein Novum war, dass zum ersten Mal in der sonst reinen Männerbastion auch eine Frau mitreisen durfte. Unsere Dirigentin Yvonne Morgenthaler hatte alle Termine für dieses Wochenende abgesagt und war sichtlich erfreut, mit „Ihren“ Mannen ein vergnügtes Wochenende zu verbringen.

Die Fahrt durchs schweizerische Mittelland, dem Bieler- und Neuenburgersee entlang nach Yverdon, eine Strecke, die den meisten bekannt ist, benutzten einzelne Sänger zu einem Besuch im Speisewagen. Eher „Neuland“ war die Fahrt sodann über den Waadtländer Jura nach La Sarraz, Cossonay und Vallorbe. In lang gezogenen Kurven führte uns die S-Bahn durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Je höher man kam, umso prächtiger präsentierten sich die noch in der Blüte stehende Wiesenlandschaften.

 

Einen eher traurigen Anblick bot uns der alt ehrwürdige Grenzbahnhof Vallorbe mit den vielen Geleisen, wo wir auch als einzige Fahrgäste ausstiegen. Ein Bahnhof, der dank seiner florierenden Industrie und des grossen Güterumschlags einst für viele Talbewohner ein sicherer und interessanter Arbeitsplatz bedeutete, ist heute geprägt mit blühendem Unkraut zwischen den Geleisen und der Zerfall des architektonisch wunderschönen, hölzernen Bahnhofgebäudes, welcher heute eher den Eindruck einer Kulisse für Wildwest-Filme hinterlässt.

Die Grottes de Vallorbe – ein faszinierendes Naturparadies

 

Ein Fussmarsch von knapp einer Stunde brachte uns zum Eingang der „Grottes de Vallorbe“. Nach der Mittagsverpflegung aus dem Rucksack unternahmen wir den gut einstündigen Fussmarsch durch das weit verzweigte Höhlensystem, welches neben unzähligen kleineren Räumen auch eine riesige Halle aufweist, einer Kathedrale gleich. Überall diese Tropfsteingebilde: Von feinen Nadeln bis zu dicken Säulen, von filigranen Gebilden bis zu grösseren Gesamtkunstwerken, denen laut der Höhlen-Beschreibung jeweils ein zutreffender Name gegeben wurde. Unterstützt werden die Eindrücke durch ein wirkungsvolles Lichtspiel. Ein faszinierendes Naturwunder, welches der Fluss Orbe in sieben Millionen Jahren geformt hat! Erst Mitte des 19. Jahrhundert konnte man mit der Einfärbung des Wassers beim Ausfluss des Lac Brenet feststellen, dass eine unterirdische Verbindung zur unteren Orbequelle bestehen muss. 1961 gelang es drei Tauchern ca. 140 Meter des Höhlensystems zu erforschen. Drei Jahre später entdeckten weitere Taucher eine trockene Galerie. Mit einem künstlich gebohrten Eingang wurde am 6. April 1974 die Grottes de Vallorbe - auch Feengrotte genannt - als touristische Attraktion eröffnet. In den 80er und Anfangs 90er Jahren wurden die Laufstege und Treppenverbindungen in der Grotte erstellt. Natürlich bedankte sich der Chor bei der „Fee“ der Grotte mit einem Lied, welches hallend durch die Gewölbe und Gänge erklang. Dieses Naturparadies ist ein Besuch wert.

 

Mit grosser Ehrfurcht vor der Natur ging’s wieder zurück zum Ausgangspunkt, dem Bahnhof von Vallorbe. Nach einer kurzen Bahnfahrt erreichten wir Le Pont, ein schmuckes Dörflein am Lac de Joux. Der Aufenthalt in einem Gartenrestaurant war von der Reiseleitung wohl-weislich eingeplant worden. Ein nicht ganz einstündiger Spaziergang dem See entlang führte uns anschliessend zum Tagesziel in L’Abbaye, dem Hôtel de Ville.

 

Wenige Tage zuvor feierten Jürg Bahnmüller und Werner Müller ihren Geburtstag, was sie spontan veranlasste, einen Apéro zu spendieren. Die Sänger bedankten sich mit ein paar Liedern, gesungen unter freiem Himmel, dirigiert von unserer Chorleiterin Yvonne Morgent-haler. Einmal mehr zeigte sich, dass auch ein 3-Stern-Hotel einem solchen mit fünf Sternen die Stirn bieten kann. Die sehr freundliche Bedienung, die feine Küche – gemeint ist das Dreigangmenü - und die einfachen aber sauberen Zimmer waren Beweis genug dafür.

 

Dass eine Nachtruhe in einem Zimmer bedeutend erholsamer ist als in einem Massenlager, bewiesen am Sonntagmorgen die allesamt gut ausgeruhten Sänger. Ein reichhaltiges Frühstücksbüfett gab uns die notwendige Kraft für die bevorstehende Wanderung. Mit einem Lied bedankten wir uns bei der Hotelcrew bevor wir den 2½-stündigen Weg dem Lac de Joux entlang nach Le Sentier unter die Füsse nahmen. Der Wanderweg, der überall direkt dem Ufer entlang führt, bot bei diesem fast wolkenlosen Wetter auf weiten Strecken durch die Vegetation erfreulicherweise etwas Schatten. Nach einer kurzen Rast an einer wunderschönen Bucht gings weiter zum Mündungsgebiet der Orbe. Das weiträumige Naturschutzgebiet vor Le Sentier wurde erst vor zwei Jahren mit einem hölzernen Steg durch das sumpfige Gebiet für die Wanderer zugänglich gemacht.

Ein Ausflug des Männerchors Rieden ohne Zeit für einen Jass wäre ein Novum. Nachdem der Samstagabend mit „gspröchle“, singen und viel lachen jassclean blieb, konnten die „Jasser“ wenigstens am Sonntag vor und nach dem Mittagessen den Schweizer Nationalsport nacheifern. Die Heimfahrt über Le Day – Cossonay – Yverdon – Zürich nutzten ein paar Sänger zu einem kurzen Schlaf, die anderen zur Pflege der Kameradschaft. Zwei herrliche Sommertage im Vallée de Joux endeten mit den ersten Regentropfen kurz bevor wir uns in Wallisellen von der Reise zurück meldeten.

 

Willi Dubach und Peter Vontobel sind wir sehr dankbar, dass sie uns in ein Gebiet im Waadtländer Jura geführt haben, welches wir Deutschschweizer kaum kennen.

 

Hast Du auch Freude am Singen und an der Kameradschaft? Komme doch einfach am Freitagabend, 20 Uhr, ins Schulhaus Alpenstrasse und singe mit uns. Du bist herzlich willkommen.

 

Bericht: Remo Manhart, Fotos: Alfons Hinder

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Mi

23

Mai

2012

Wasser – Senioren – Freundschaft

Singen in einer  Staumauer - ein ganz spezieller Hall
Singen in einer Staumauer - ein ganz spezieller Hall

Seit Jahren treffen sich die Senioren des Männerchor Rieden einmal im Monat zu einem gemütlichen Treff. Am Mittwoch 23. Mai stand wieder einmal etwas besonderes auf dem Programm.

Senioren-Obmann Remo Manhart organisierte einen Anlass zu einem je länger den je aktuellen Thema: Elektrizität. 24 Senioren besuchten „Die Grimselwelt, wo die Energien fliessen“, kurz KWO genannt. Treffpunkt war Gerstenegg unterhalb des Grimselpasses, wo noch die vorhandenen Schneemengen schnell erahnen liessen, dass wir uns auf 1700 m Höhe bewegten. Begrüßt wurden wir vom alt bekannten Walliseller Marcel Kuhn zusammen mit seinem Führer Urs Frutiger.

 

Nach einer geschichtlichen Einführung fuhren wir ca. drei Kilometer in den Berg hinein. In der grossen Kaverne Grimsel 1 verarbeiten normalerweise vier Generatoren Tag und Nacht Wasser zwischen den beiden Stauseen Oberaar und Räterichsboden zu elektrischen Strom. Interessant war die Revision eines zum Teil zerlegten Generators, der uns einen Einblick in sonst nicht vorstellbaren Details einer solchen Maschine zeigte. Viele bekamen fast ein wenig das Augenwasser als man die Schilder früherer Herstelle Sulzer, BBC, Escher Wyss auf den Motoren bzw. Generatoren las. Bald wurde jedem klar, elektrische Energie aus Wasserkraft, eine wunderbare Sache. Nach dem interessanten Rundgang waren die Besucher für eine vorgesehene Erhöhung der Staumauer um rund 23 Meter überzeugt. Erhöht diese doch die Speicherkapazität des Grimselsees um satte 75%.

 

Etwas ganz spezielles war der Besuch in der 60 m hohen und 6 m breiten Kaverne der Staumauer. Ein Lied erklang in diesem so grossen und schmalen Hohlraum fast so fantastisch wie im Kölner Dom. Nach der interessanten, fast drei stündigen Führung ging es retour zum Restaurant Aareschlucht zum Mittagessen. Bei feinem Essen und Gesang wurden zwischen den Senioren und Marcel Kuhn viele Reminiszenzen aus früherer Zeit ausgetauscht, u.a. auch erfreut zur Kenntnis genommen, dass Marcel bereits zum Chef-Dirigenten der Musikgesellschaft Meiringen ernannt wurde.

 

Die Gruppe, die durch die sehenswerte Aareschlucht gewandert ist.
Die Gruppe, die durch die sehenswerte Aareschlucht gewandert ist.

Anschließend ging es dann mit dser MIB (Meiringen-Inertkirchen-Bahn) eine Station weiter, dies war der Start zur Durchwanderung der sehenswerten Aareschlucht. In einer 40 minütigen Wanderung sah man gischende Brandungen vom Wasser und großartige Felsklüfte. Wunderbar war diese fantastische Steinwelt so hautnah zu erleben. Auch das Wetter wurde von Stunde zu Stunde besser, durften wir doch nach einem eher regnerischen Morgen noch einige Sonnenstrahlen erleben. Am Ziel wiederum angekommen, gab es noch eine kleine Stärkung und bereits mussten wir uns wieder von unserem Gastgeber Marcel verabschieden. Nach einer ruhigen und angenehmer Fahrt erreichten wir am Abend wieder Wallisellen. Die Senioren sind dankbar, so einen engagierten Chef zu haben, der mit vielen Ideen immer wieder neues bringt. Den Dank gebührt Remo Manhart für den gut organisierten Seniorentag.

 

Übrigens möchten Sie den Männerchor Rieden wieder einmal live miterleben? Notieren Sie doch das Datum vom Donnerstag 5. Juli. Zusammen mit dem Musikverein Eintracht, der Jugendmusik und den Alphornbläser werden wir Sie am Promenadenkonzert im Forsthaus Dreispitz unterhalten können.

 

Jürg Bahnmüller

 

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Do

08

Mär

2012

Wunschkonzert an der Schorenstrasse

Beim Männerchor Rieden liegt Singen sicher an erster Stelle. Ebenso wichtig sind aber Traditionen, welche das Vereinsleben noch attraktiver machen. Einer dieser Traditionen sind unsere Wunschkonzerte.

Es sind nicht Liederwünsche aus den Reihen der Zuhörer. Für einmal haben Sänger zu ihrem Geburtstag einen Liederwunsch offen, welche sodann an einem Wunschkonzert gesungen werden. Der Ort der Aufführung kann verschieden sein: in Alters- und Krankenheimen, Alterssiedungen oder aber auch Platzkonzerte.

 

Am Freitag, 8. März fand ein solches Konzert an der Schorenstrasse statt. Eingeladen hat uns Karin und Benno Früh. Der Männerchor sang vor geladenen Gästen in zwei Blöcken, dazwischen mit einem feinen Apéro unterbrochen. Benno Früh, in den 70er Jahren selber für rund zwei Jahren aktiv im Männerchor, musste aus beruflichen Gründen auf den Gesang und damit auch auf die Kameradschaft mit den Sängern verzichten. Umso mehr erfreute er sich zusammen mit seiner Gattin Karin und den geladenen Gästen auf die musikalische Darbietung seiner ehemaligen Sängerkameraden. Seine bekannte Grosszügigkeit durften wir mit einem feinen Nachtessen und einem grosszügigen Gönnerbeitrag erfahren. Ein schöner Traditionsabend bleibt Erinnerung. Im Namen aller Sänger noch einmal ein herzliches Dankschön dafür.

 

Nun zu Dir, lieber Leser: Habe ich in Dir etwas bewegen können? Könnte es sein, dass Du Freude am Singen hast? Dann zögere nicht und ruf mich (076 339 40 20) oder einer meiner Sängerkameraden ungeniert an.

 

Remo Manhart

2. Bass, Vizedirigent

 

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Fr

10

Feb

2012

Männerchor Rieden: 149. Generalversammlung

Wenig Überraschendes, ein Jahresprogramm mit dem Besuch des Bezirkgesangsfestes in Eglisau als Höhepunkt, und die grosse Ankündigung des Jubiläumsjahres 2013 prägten die 149. Generalversammlung des Männerchors Rieden-Wallisellen.

Beinahe vollvollzählig waren die Sänger erschienen. So durfte der Präsident Albert Brändle, nach vorgängig feinem Nachtessen 42 Sänger und Ehrenmitglied Hermann Kammerlander begrüssen. Lediglich 2 Sänger sowie die Revisorin Corinne Remund mussten sich entschuldigen lassen. Das vergangene Vereinsjahr war vor allem geprägt durch den Dirigentenwechsel im MCR. Nach der krankheitsbedingten Absenz des Dirigenten Cornelius Bader, war es für die Sänger nicht ganz einfach, sich erstmals an eine Frau als Chefin zu gewöhnen. Yvonne Morgenthaler hat sich aber sehr rasch mit viel Ausstrahlung, Symphatie und Humor bei den Sängern beliebt gemacht. In ihrem Jahresbericht liest man folgenden Satz: Ein Sänger muss viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig lösen und auch noch flexibel sein, um zu sehen, was der Dirigent nun wirklich will und das dann auch umsetzen kann. Genau dies befolgen die Sänger, und lassen sich gerne von weiblicher Hand dirigieren. So ist es auch das Ziel des Chores am Bezirkgesangsfest am Samstag 8. September in Eglisau mit einer guten Leistung nach Hause zurückzukehren. 3 Lieder sollen dann auswendig gesungen werden. Musikalisch gesehen werden wir in diesem Jahr in Wallisellen etwas weniger präsent sein. Sie hören den Männerchor Rieden am Promenadenkonzert vom 5. Juli, an diversen Ständlisingen im Dorfe, sowie am Riedenermärt am Samstag 29. September. Das wären die musikalischen Höhepunkte in diesem Jahre. Selbstverständlich wird auch das beliebte Preisjassen am Wochenende 10./11. November zum 24. Male durchgeführt.

Drei neue Sänger und Ehrungen

Der Präsident gratuliert den drei neuen Sängern: Heinz Fawer, Roman Berli und Markus Burherr
Der Präsident gratuliert den drei neuen Sängern: Heinz Fawer, Roman Berli und Markus Burherr

Das Glanzlicht jeder GV bleibt die Aufnahme von neuen Sängern. Diesmal waren dies Markus Burgherr, Heinz Fawer und Roman Beerli Mit einem Lied werden die neu Aufgenommenen willkommen geheissen. So singen im Männerchor Rieden nun 44 Aktivmitglieder. In Anbetracht rückläufiger Vereinsbestände für Wallisellen doch ein stolze Zahl. Weiterhin ist aber der MCR offen für alle sangesfreudigen Männer, welche am Freitagabend etwas gutes für Körper und Seele tun wollen. Der Zeitpunkt wäre günstig, wird doch schon stark für das Jubiläumskonzert im nächsten Jahre geprobt.

Die Jubilaren: Fanz Schnyder, Hans Paulmichl, Alfons Hinder
Die Jubilaren: Fanz Schnyder, Hans Paulmichl, Alfons Hinder

Unter das Traktandum Ernennungen fallen auch Ehrungen für langjährige Mitglieder. In diesem Jahr wurden Ehrenpräsident Franz Schnyder für 45 Jahre und Alfons Hinder für 40 Jahre aktives Singen geehrt. Eine ganz spezielle Ehrung erfuhr Hans Paulmichl. Er stellte seinen Estrich zuhause während 25 Jahren für den Fundus des Männerchor Rieden zur Verfügung. Alle wurden mit einem Blumenstrauss geehrt. Übrigens die Blumen sowie die wunderschöne Tischdekoration wurden von Blumen Remund gesponsert. Vielen Dank dafür.

 

Auch der Probenbesuch war sehr erfreulich. So hatten 5 Sänger 0 Absenzen und 4 Sänger lediglich eine Absenz.

 

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Do

26

Jan

2012

Die Weihnachtsbeleuchtung wurde fachmännisch eingelagert

Nach Dreikönig heisst es, das umfangreiche Beleuchtungsmaterial des Verschönerungsverein Wallisellen abzuräumen und einzulagern. Dabei muss das ganze Materiel aber zuerst kontrolliert, gereinigt und instand gestellt werden, um für die nächste Weihnachtszeit wieder bereit zu sein. Fleissige Helfer des Männerchors Rieden haben diese Arbeiten erledigt und dabei einen Batzen für die Vereinskasse verdient.

Die ganze Weihnachtsbeleuchtung musste demontiert werden, ohne dass diese wenigstens ein Mal so richtig hätte in weihnächtlicher Stimmung leuchten dürfen: Schade, denn Schnee und Eis waren über Weihnachten und Neujahr Mangelware. Trotzdem: Unser Dorf zeigte sich in seiner weihnächtlichen Erscheinung einzigartig, was auch erfreulich viele positive Reaktionen und Zuschriften an den VVW beweisen.

 

Originell und auffallend speziell

Die Lichterallee am Chilerai, wie auch der Kreuzplatz- und der Katzen-Kreisel, gehören schon zur lieb gewordenen traditionellen Beleuchtung. Dank den grosszügigen Spenden der Walliseller Firmen und des Gewerbes hat unser Dorf nun mit den 21 neuen Sternenstelen eine aussergewöhnliche Weihnachtsbeleuchtung. So schrieb denn eine Frau aus Zürich, die täglich an ihren Arbeitsplatz in Wallisellen pendelt, dass sie sehr gerne den originellen und auffallend speziellen Sternenstelen begegnete und Fotografien davon ihre Weihnachtskarten schmückten.

Die Senioren der Männerchor Rieden in Aktion
Die Senioren der Männerchor Rieden in Aktion

Rüstige Senioren im Einsatz

Nun ist die ganze Weihnachtsbeleuchtung demontiert worden und lagert bis zum Einsatz im nächsten Advent beim Strassenwesen an der Gewerbehallenstrasse. Zwei Gruppen von Senioren des Männerchors Rieden räumten das ganze Material ab. Die eine nahm sich der traditionellen Beleuchtung an und sorgte so für einen Zustupf in die Vereinskasse. Die andere demontierte die Stelengruppen im Auftrage des VVW und besorgte auch die Instandstellungsarbeiten für die Lagerung. Ein grosser Dank geht an die Firma Blumen Remund, die jeweils ein Fahrzeug mit Kran gratis für die Arbeiten zur Verfügung stellte.

 

Und die Fichte am Kreuzplatz?

Es ist wirklich wahr: Die grosse schöne Fichte am Kreuzplatz müsste wieder beleuchtet werden können. Leider genügte das gewählte Material den Witterungseinflüssen nicht, doch der VVW ist auf gutem Weg für eine neue beständige Lösung. Ziel ist, im nächsten Advent die Fichte wieder als richtigen Christbaum leuchten zu lassen.

 

Erfreulich ist, über die letzte Weihnachts- und Neujahrszeit wurde kein einziger Stecker gezogen, kein Lichternetz zerrissen oder gar eine Stele beschädigt. Da hofft der VVW gerne, dass diese erfreuliche Entwicklung anhalten kann.

 

Werner Meier, Präs. VVW

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Do

15

Dez

2011

Über zweihundert Gäste an der Seniorenweihnacht

Die Zusammenarbeit vom Evangelischem Frauenverein, der reformierten Kirchgemeinde, vielen Freiwilligen und dem Männerchor Rieden unter der Leitung von Yvonne Morgenthaler ermöglichte für mehr als zweihundert Seniorinnen und Senioren eine gelungene Weihnachtsfeier.

Ans Mikrofon traten Margrith Morath, Marlene Moritz, Jürg Bahnmüller, Bernhard Krismer und Pfarrer Marco Borghi. Der Wechsel von leitenden Anweisungen, berührenden Liedern, besinnlichen Gedanken und ein wunderschön gestalteter Weihnachtsbaum stimmte die Gäste auf Weihnachten ein. Dies zeigte sich auch an der regen Beteiligung beim anschliessenden Singen der Weihnachtslieder. In der Küche wurde ein mehrgängiges Menü für über 200 Personen vorbereitet und dank einer Vielzahl von Freiwilligen planmässig serviert. Es war eine logistische Meisterleistung, eine so grosse Gästezahl gleichzeitig zu bedienen. Beeindruckt von soviel Einsatz lud der Gemeindepräsident von Wallisellen, Bernhard Krismer,die Freiwilligen zu einem Nachtessen ein. Der Riesen-Fleischvogel mit Beilagen, die Eistorte zum Dessert, liess es auch für den Magen Weihnachten werden. Mit weihnächtlichen Liedern beschlossen die Seniorinnen und Senioren den geselligen Anlass, an dem es neben dem Programm viel Gelegenheit zum nachbarschaftlichen Gespräch gab.

Pfarrer Marco Borghi

(Artikel aus der Beilage der Zeitung "reformiert.")

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